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60 Nationen kommen ins Land

Weltgymnaestrada mit Turnerinnen und Turnern aus allen Kontinenten ist nicht nur eine Augenweide, sie wirkt sich auch auf die Wirtschaft aus, wie die Wertschöpfungszahlen zeigen.
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Zwölf Jahre nach der ersten Weltgymnaestrada in Vorarlberg gibt es vom 7. bis 13. Juli 2019 die nächste Auflage des wohl weltweit größten Breitensport-Turnfestes. OK-Präsidentin und Dornbirner Stadträtin Marie Louise Hinterauer kündigt einen neuen Rekord an: Turnerinnen und Turner aus 60 Nationen, von Armenien bis Tonga, haben ihre Teilnahme angekündigt, so viel wie noch nie in der 66-jährigen Geschichte des Weltturnfestes.

Neben den Hauptveranstaltungsorten Dornbirn und Bregenz haben sich auch diesmal wieder viele Gemeinden und Vereine oder auch Private bereit erklärt, ihren Beitrag zur Durchführung des Großereignisses zu leisten, sei es mit der Bereitstellung von Unterkünften oder bei der Betreuung der Turnerinnen und Turner. Bei der letzten Gymnaestrada 2007 hat das bestens funktioniert: Sowohl von den Aktiven als auch vom obersten Organisationskomitee gab es größtes Lob für das Engagement aller Helferinnen und Helfer, die landauf, landab im Dauer­einsatz waren.

Hohe Wertschöpfung

Ein Großereignis mit Tausenden Mitwirkenden wirkt sich auch positiv auf verschiedene Branchen der Wirtschaft aus. In Dornbirn etwa wurde eine brandneue Veranstaltungshalle gebaut, die nach dem Turnfest Sportvereinen zur Verfügung gestellt wird. Profitieren werden auch die Beherbergungsbetriebe: Rund 1000 Funktionäre und auch Sportlerinnen und Sportler haben Hotelbetten gebucht. Der Großteil der Mitwirkenden aus allen Kontinenten wird kostenlos in Schulen oder Turnhallen untergebracht und von insgesamt 8500 Freiwilligen betreut.

200.000 Bratwürste

Damit niemand Hunger oder Durst leidet, muss die Verpflegung klappen. Die Organisatoren wollen jedenfalls nichts anbrennen lassen und haben bereits entsprechende Bestellungen beim Vorarlberger Handel angemeldet: So werden in den Großküchen immerhin 10 Tonnen Fleisch, geliefert von heimischen Metzgereien, verarbeitet. Geordert werden außerdem 1,6 Tonnen Milchprodukte, 20.000 Äpfel aus Höchst, sechs Tonnen Kartoffel­gerichte oder 200.000 Kalbsbratwürste. Bestellt wurden bereits 1500 Fahnen für die 16 Nationendörfer. Für guten Schlaf in den Großunterkünften werden 3500 Decken und ebenso viele Kissen zu Verfügung gestellt.

Elf „Neulinge“

Erstmals bei einer Weltgymnaestrada mit dabei sind Armenien, Barbados, Fidschi, Iran, Kolumbien, Malawi, Malta, Mosambik, Nepal, Paraguay und Tonga. Auch sie werden in den Nationendörfern Vorarlberger Gastfreundschaft erleben dürfen.

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