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60.000 Besucher rockten das Southside Festival

Strahlender Sonnenschein und ein tolles Lineup sorgten für gradiose Stimmung auf dem Southside Festival.
Strahlender Sonnenschein und ein tolles Lineup sorgten für gradiose Stimmung auf dem Southside Festival. ©Beate Rhomberg
Bei perfektem Festivalwetter strömten wieder tausende Musikfans nach Neuhausen Ob Eck zum legendären Southside Festival. Ein grandioses Programm machte die drei Tage voller Musik und bester Stimmung zu einem Highlight im Festivalsommer.
Bilder vom Southside Festival 2014

Für Sommerstimmung sorgten bereits am frühen Freitagnachmittag die legendären Indie-Rocker aus Boston, Dispatch. Mit ihrer Mischung aus Akustik, Rock, Reggae, Folk und Funk waren sie der perfekte Einstieg in den sonnigen Festivaltag. Etwas rockiger gings danach mit Balthazar, London Grammar und Jennifer Rostock zu. Eine geniale Show lieferten schon am ersten Tag aber auch Schnulzensänger Passenger, der natürlich besonders weibliche Fans anlockte und zum Kreischen brachte, die fantastischen Franz Ferdinand, bei denen ordentlich getanzt und mitgesungen wurde, sowie Bonaparte, die wie immer mit ihren verrückten Kostümen eine tolles Konzert boten. Headliner an diesem Abend waren allerdings The Black Keys, Ed Sheeran, Seed und Fettes Brot. Wer danach immer noch nicht genug hatte, konnte auf der Red Stage noch den wundervollen Melodien, und verschroben-poetischen Texten des sympathisch-verstrahlten Musikerkollektivs Belle & Sebastian lauschen bevor es zurück zum Campingplatz oder ins Partyzelt ging.

Große Pyroshows

Schon am frühen Nachmittag platzte am Samstag das riesige Zelt der White Stage aus allen Nähten als der 19jährige Singer/Songwriter George Ezra mit seiner Gitarre auf die Bühne trat. The Subways, The Sounds oder Flogging Molly sorgten auch an diesem Nachmittag für jede Menge tanzbaren Sound. Spätestens aber bei den Britpoppern The Kooks mit Frontman Luke Pritchard wurde in den ersten Reihen ordentlich gedrängt und gekreischt. Rapper und Chartstürmer Casper, dessen Pyroshow sich mit der von Macklemore und Ryan Lewis battelte, war ein würdiger Headliner dieses Abends. Leider konnten da die grandiosen „Arcade Fire“ nicht ganz mithalten und so versammelte sich eine vergleichsweise recht kleine Menge vor der Green Stage, um die nicht weniger gute Show zu sehen.

Kreatives Rahmenprogramm

Wer tagsüber eine Pause von der Musik brauchte, dem wurde mit Sicherheit nicht langweilig. Ein Riesenrad, der Bungeekran, von dem drei Tage lang fast durchgehend mutige Festivalbesucher sprangen, oder die Jägermeister-Lounge boten eine willkommene Abwechslung. Außerdem fehlte es natürlich auch dieses Jahr den Besuchern nicht an Kreativität. Auf dem Campingplatz konnte man alle paar Meter an einem anderen (Trink-)Spiel teilnehmen oder beim „Tausch dich Satt“-Stand sein Essen gegen anderes Essen eintauschen.

Auch Tag drei hatte noch so einiges zu bieten. Bei Donots und The Wombats wurde im Chor zu den Songs mitgesungen. Highlight dieses Tages war aber für viele der Auftritt der Pixies. Lange ist es her, dass die Indie-Ikonen auf Tour waren. Immerhin ist es 22 Jahre her, seit ihr letztes Album erschien! Auf dem Southside wurde aber einiges an neuem Material ausgepackt, mit im Gepäck natürlich auch „Where Is My Mind“. Mit Kraftklub, Interpol, Bad Religion, Lily Allen und Volbeat fand auch der Sonntag einen würdigen Ausklang.

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