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6 Tipps gegen Stolpersteine bei der Autoreise in den Sommerurlaub

©Pixabay
Die Hauptreisesaison 2017 steht kurz bevor. Das Auto ist nach wie vor eines der am häufigsten genutzten Verkehrsmittel für den Sommerurlaub. Doch für Autofahrer gibt es heuer einige Herausforderungen. Hier sind 6 Tipps, wie Sie diese Stolpersteine problemlos überwinden.


Reiseexpertin Erika Dworak und Juristin Verena Pronebner vom ÖAMTC haben die hilfreichsten Tipps, damit einem Sommer-Roadtrip nichts mehr im Wege steht. Vorab: Die ÖAMTC-Expertinnen empfehlen , bei der Autoreise zeitlich auszuweichen: “Wenn man es sich einrichten kann bzw. noch nicht gebucht hat, sollte man Samstag als An- und Rückreisetag meiden.”

Was soll ich tun, wenn…

…ich mich über die aktuelle Lage an den Grenzen informieren möchte?

Kroatien gehört neben Italien zu den beliebtesten europäischen Reisezielen der Österreicher. Bei der Anreise über Slowenien muss heuer aufgrund verschärfter Grenzkontrollen mit längeren Wartezeiten gerechnet werden. Bei der Mautstation Pesnica, nördlich von Maribor, gibt es aber entsprechende Verkehrsleithinweise. Außerdem senden slowenische und kroatische Radiosender im Sommer Verkehrsinformationen auch auf Deutsch. Der ÖAMTC stellt diese Radiofrequenzen und alle weiteren Verkehrsinfos inklusive der Wartezeiten an den Grenzen online zur Verfügung.

…ich aktuelle Verkehrs-Infos für Österreich brauche?

Im 10-Minuten-Takt informiert das Verkehrsservice des ÖAMTC über das Geschehen auf österreichischen Straßen wie Baustellen oder Verzögerungen an den Grenzen. Über besonders stark frequentierte Wochenenden gibt der Staukalender des Clubs Auskunft. So birgt z.B. der Ferienbeginn in Bayern und Baden-Württemberg Staugefahr – heuer um den 29. Juli. Hier ein Geheimtipp: Die Stau-Checkliste hilft Wartezeiten im Auto vorzubeugen und die Fahrt für alle Reisenden angenehmer zu gestalten.

…ich wissen möchte, welche Dokumente ich im Urlaub benötige?

Neben Führerschein und Zulassungsschein sollte man darauf achten, mit gültiger Vignette unterwegs zu sein. Die Nachfrist beim “Pickerl” sollte dabei nicht ausgeschöpft werden. Alle Mitreisenden benötigen einen gültigen Reisepass oder Personalausweis. Um für eine Verkehrskontrolle ausgestattet zu sein, darf die Grüne Karte nicht fehlen. Man bekommt sie bei der Haftpflichtversicherung oder muss sie selbst anfordern. Wer nicht mit dem eigenen Fahrzeug fährt, sollte eine Benützungsbewilligung vorzeigen können – diese ist an den Club-Stützpunkten erhältlich.

…ich im Ausland in eine Verkehrskontrolle gerate?

Aufgrund der Sprachproblematik ist vielen Autofahrern unverständlich, warum sie von der Polizei kontrolliert und eventuell zur Bezahlung einer Strafe aufgefordert werden. Man sollte versuchen, sich in Ruhe zu verständigen und auf keinen Fall etwas unterschreiben, das man nicht versteht. Bei Unklarheiten sind die Juristen für ÖAMTC-Mitglieder unter +43 / 1 25 120 00 rund um die Uhr aus dem Ausland erreichbar.

…plötzlich wichtige Dokumente fehlen (Verlust, Diebstahl)?

Es ist ratsam, vor der Reise Kopien der Dokumente anzufertigen und diese elektronisch zu speichern oder sicher verwahrt mitzunehmen. Denn der Gang zur Polizeistation wegen Diebstahls- oder Verlustanzeige ist immer unangenehm.

…ich einen Unfall oder Notfall im Ausland habe?

Bei reinen Sachschäden muss auch im Ausland meist nicht die Polizei gerufen werden, sofern die Daten mit dem Unfallgegner ausgetauscht werden können. Es ist allerdings sehr hilfreich, den Europäischen Unfallbericht in Deutsch und der Landessprache dabei zu haben – Die Länderinfo dazu ist online zu finden. Mit der ÖAMTC-App kann zudem die Pannen- und Schutzbrief-Nothilfe des Clubs angefordert werden.

(ÖAMTC/red.)
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