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6. MSV-Waffenrad-Triathlon – mehr als nur ein sportlicher Wettbewerb

Die Kinder zeigen noch vor der Preisverleihung den begehrten Waffenrad-Triathlon-Weltmeister-Pokal.
Die Kinder zeigen noch vor der Preisverleihung den begehrten Waffenrad-Triathlon-Weltmeister-Pokal. ©edithhaemmerle
Schwimmen, Laufen und Radeln auf dem Waffenrad mit Ziel bei Nore in Dornbirn-Rohrbach.
6. MSV-Waffenrad-Triathlon

Dornbirn (EH) Beim Jannersee in Lauterach fiel der Startschuss am Sonntagmorgen zum 6. MSV (Männerschiverein) Waffenrad-Triathlon. 160 Meter Schwimmen im Jannersee, 6000 Meter Radeln mit dem Waffenrad (maximal ein Dreigang-Rad) bis zum Nore, 1500 Meter Laufen bis zum Reitplatz und zurück. Das waren die Bedingungen für die Teilnahme am sportlichen Jux-Bewerb, der aber sehr erst genommen wird. Die einen erschienen im sportlichen Dress, die anderen im „alto Häß“. Das Kleingedruckte bei der Ausschreibung war unbedingt zu lesen: Der Veranstalter übernimmt keinerlei Haftung für eventuelle Schäden an der persönlichen Gesundheit oder an Sportgeräten. Der Waffenrad-Triathlon-Weltmeister-Pokal stand jedenfalls am Zielort bereit, zu Hause beim Veranstalterehepaar Simone und Norbert Lenz. Der Ehrgeiz aller Teilnehmer, die letztjährige Rekordzeit von 23 Minuten und 21 Sekunden zu toppen, war im Gebäck verstaut. 40 Erwachsene und 20 Kinder haben sich der Herausforderung gestellt. Weniger Ehrgeiz, dafür mehr Musik und diverse Getränke im Waffenrad eingebaut, hatte Sebastian Rauchegger (MSV), der mit Abstand als Letzter über die Ziellinie geradelt kam.

Sieger per Stichzahl ermittelt

Heuer zum ersten Mal wurde der Sieger per Stichzahl ermittelt. Dass gerade Norbert Lenz als Veranstalter mit einer Differenz von 66 Sekunden am nächsten an der gelosten Zahl war, kommentierte dieser selbst: „Zu meiner Schande habe gerade ich gewonnen.“ Der tatsächlich Schnellste, doch mit etwas weniger Glück bei der Losziehung, war Michael Oberhauser. Nun bleibt aber der begehrte Siegerpokal im Hause der Familie Lenz im Rohrbach, in dessen Garten es rund um die Preisverleihung alles für das leibliche und seelische Wohl der Teilnehmer mit Familienanhang gab. Den zweiten Platz belegte Hubert Kemmer, Dritter wurde Johannes Ammann.

Beim „Nochejassa“ über die „Gaude“-Veranstaltung kam die eine oder andere Episode unterwegs doch noch ans Tageslicht. Und auch über die Ursache, wann und wie dieser ominöse Männerschiverein entstanden ist, wurde behandelt. Die Idee, man könnte einen Waffenrad-Triathlon veranstalten, liegt einige Jahre zurück. In weinseliger Laune, zu später Stunde, das ist die Zeit, in der die meisten Schnapsideen entstehen. So sieht es Norbert Lenz heute, als er vor zehn Jahren mit seinen Kollegen vom Musikverein Rohrbach die Weichen stellte. Es hat ganz klein angefangen. „So fängt meistens alles an“, erwähnt Lenz die zwölf Leute zu Beginn. Es gesellten sich immer mehr dazu, hauptsächlich von der Funkenzunft und den Oberschorbachern, aber auch aus dem Freundeskreis und der Nachbarschaft der Gründer. Es schloss sich dann noch ein Dornbirner Stadtpolitiker namens Martin Ruepp, auch als Vizebürgermeister bekannt, der Truppe an. Beim heurigen Wettbewerb gab er sich mit der Leistung im vorderen Mittelfeld durchaus zufrieden. Das Endergebnis der Veranstaltung: „Mitanand freii ho – die Gemeinschaft pflegen – und das im Rahmen einer sportlichen Herausforderung.

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