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50 Jahre Militärkommando Vorarlberg - 150 Jahre Kaserne in Bregenz

Landesrat Ing. Erich Schwärzler überreicht die Ehrenurkunde des Landes an Brigadier Ernst Konzett.
Landesrat Ing. Erich Schwärzler überreicht die Ehrenurkunde des Landes an Brigadier Ernst Konzett. ©Vizeleutnant Siegfried Schwärzler
Bregenz - Am Samstag feierte das Militärkommando Vorarlberg gleich zwei Jubiläen. Unter Anwesenheit von Repräsentanten der Politik, Militärs aus Deutschland und der Schweiz, Traditionsverbänden und "Blaulichtorganisationen" wurde das 150-jährige Bestehen der Kaserne in Bregenz und die Gründung des Militärkommandos vor 50 Jahren gefeiert.
Bilder der Jubiläumsfeier

Vorarlberg wurde militärisch “unabhängig”: Vor 50 Jahren, im Jahr 1963 wurde in allen Bundesländern ein Militärkommando aufgestellt. Ihnen wurde die territoriale Verteidigung zugeordnet. Auch sollten die Einsatztruppen von der Verwaltung entlastet werden. Mit der Aufstellung dieses Kommandos, wurde erstmals in der Geschichte des Landes ein Militärkommandant bestellt. Bis dahin, war das Militär Vorarlbergs stets dem Kommando in Tirol unterstellt.

150 Jahre Kaserne am See

Vor 150 Jahren, im Jahre 1863 wurde die Bilgeri-Kaserne errichtet. Die Infanteriekaserne wurde 1866 durch die aus Tirolern und Vorarlbergern zusammengesetzten “Tiroler Kaiserjäger” belegt. Namensgeber ist der k&k Kaiserjägeroffizier Oberst Georg Bilgeri aus Bregenz, welcher einer der wesentlichsten Pioniere in der Entwicklung des Schilaufs und der Militäralpinistik war.

Ehrenurkunde des Landes

In Vertretung des Landeshauptmannes von Vorarlberg, Mag. Markus Wallner, überreichte Landesrat Ing. Erich Schwärzler eine Ehrenurkunde. “Ich bedanke mich im Namen der Bürger unseres Landes für die zahlreichen Unterstützungen in den vergangenen Jahren. Das Militärkommando ist unser Ansprechpartner in punkto Militär und in dieser Form nicht mehr weg zu denken. Für die Sicherheit ist es entscheidend, regionale Strukturen zu haben. Diese müssen vor einer Katastrophe geschaffen werden. Im Anlassfall ist es zu spät – das Militärkommando ist ein unverzichtbarer Partner”, so Schwärzler.

Erstaufführung des “Bilgeri-Marsches”

Anläßlich der beiden Jubiläen komponierte Militärmusikkapellmeister Hauptmann Wolfram Öller seinen ersten Marsch. Er orientierte sich dabei an den klassischen Merkmalen eines Marsches und verarbeitete thematisch die Herausforderungen der Hochgebirgsjäger des Landes. “Unser Festakt erfährt dadurch im sprichwörtlichen Sinne ‘eine besondere Note'”, freute sich Militärkommandant Brigadier Ernst Konzett.

Vorarlberger Traditionsschützen

Die Militärtradition von Tirol und Vorarlberg unterscheidet sich von jener der anderen Bundesländer. Die beiden westlichsten Länder waren für ihre Landesverteidigung selbst verantwortlich. Erst mit der Einführung der allgemeinen Wehrpflicht im Jahr 1868 änderte sich diese Sonderstellung gravierend.  So durften Schützenkomapnien aus Bezau, Giesingen, Alberschwende, Doren und Kaiserjäger aus Innsbruck sowie zahlreiche Abordnungen des Kameradschaftsbundes nicht fehlen.

Militärhistorische Fahrzeuge

Die Ausrüstung des österreichischen Bundesheeres bestand zu Beginn seiner Aufstellung hauptsächlich aus von den Amerikanern zurück gelassenem Kriegsmaterial. Wie der Fuhrpark damals aussah, konnten die zahlreichen Besucher an Originalen des Vereines für Militärfahrzeuge aus der Schweiz sehen.

Die Aufgaben heute

Die Herausforderungen haben sich dem aktuellen Bedrohungsbild des Landes angepaßt. Wesentliche Bedeutung hat die zivilmilitärische Zusammenarbeit mit der Landesregierung, Gemeinden, Behörden, Polizei und Rettungsorganisationen erhalten. Alle größeren Katastropheneinsätze werden so Schulter an Schulter durchgeführt.

Dem Kommando obliegen zudem die Öffentlichkeitsarbeit, der Betrieb aller Liegenschaften und die Versorgung der Soldaten mit Verpflegung und Bekleidung. Eine Hauptaufgabe des Kommandos ist die Behördenfunktion. Alle wehrpflichtigen Vorarlberger werden hier registriert, zur “Musterung”, zum Grundwehrdienst und zu Milizübungen einberufen.

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