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50 Jahre B-Gendarmerie

Vor 50 Jahren, am 27. November 1953, kamen die ersten Angehörigen der B-Gendarmerie aus Oberösterreich (Linz-Ebelsberg) nach Vorarlberg.

Die Einheiten der B-Gendarmerie sorgten dafür, dass in Vorarlberg keine Sicherheitslücke entstand, da sich 1953 die französische Besatzung aus Vorarlberg weitgehend zurückzog. Land und Militärkommando gedachten dieses Jubiläums heute, Donnerstag, mit einem militärischen Empfang in der Bilgeri-Kaserne.

Die B-Gendarmerie ist die Vorgängerin des Österreichischen Bundesheeres. Landeshauptmann Herbert Sausgruber erinnerte in seiner Ansprache daran, wie notwendig die Anwesenheit der Sicherheitskräfte in Vorarlberg war und ist: Wenige Wochen nach ihrer Ankunft in Vorarlberg war die Hilfeleistung der B-Gendarmerie bei der Lawinenkatastrophe im Jänner 1954 sehr gefragt. Dabei wurden Gemeinden im Großen Walsertal (inbesondere die Gemeinde Blons), im Klostertal, Montafon und im Bregenzerwald von einer Serie von Lawinenabgängen schwer in Mitleidenschaft gezogen.

Vorarlberg erlebt immer wieder, welche Bedeutung Sicherheitskräfte im Lande – Ehrenamtliche und Professionelle – bei der Bekämpfung von Naturereignissen haben, betonte Sausgruber: “Dabei ist eine frühzeitige Vorsorge unabdingbar”. Diese Vorsorge besteht einerseits durch gut ausgebildete Sicherheitskräfte vor Ort, andererseits durch die Bereitstellung der notwendigen Sicherheits-Infrastruktur. Sausgruber abschließend: “Wir brauchen auch regionale Strukturen. Bei allen Sparnotwendigkeiten wissen wir was es bedeutet, wenn Beamte sich vor Ort mit entsprechender Personenkenntnis und Ortskenntnis befinden”.

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