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5. Dezember: Tag der Freiwilligen

Rotkreuz-Mitarbeiterin Janine Huber geht mit viel Einfühlungsvermögen auf die Patientin ein.
Rotkreuz-Mitarbeiterin Janine Huber geht mit viel Einfühlungsvermögen auf die Patientin ein. ©Rotes Kreuz
Internationaler Tag der Freiwilligen am 5. Dezember:  ROTES KREUZ - TAG DER FREIWILLIGEN 2015!


Täglich – 24 Stunden, 365 Tage im Jahr sind 1500 Ehrenamtliche vom Roten Kreuz Vorarlberg für die Bevölkerung im Einsatz. Sie leisten Außerordentliches und opfern zum Teil ihre ganze Freizeit für die Nächstenliebe. Ohne diesen ehrenamtlichen Dienst wären viele gewohnte Leistungen für die Bevölkerung nicht verfügbar. Wir haben die 23-jährige Rettungssanitäterin Janine Huber getroffen und sie nach ihrer Arbeit gefragt.

Durch einen Freund kam die Bregenzerin zum Roten Kreuz Vorarlberg und absolvierte zeitgleich neben der Matura die Ausbildung zur Rettungssanitäterin. Schon als Kind hat Janine Huber das Thema Erste Hilfe und Medizin beeindruckt. Sie träumte immer davon, Ärztin zu werden, um dann ihre Familie bestens betreuen zu können.

Krankentransport bestellen
Ein Auftrag für den Krankentransport erreicht die Rettungs- und Feuerwehrleitstelle Feldkirch. Dieser wird gleich an die betroffene Rotkreuz-Abteilung weitergeleitet, wo Janine Huber an diesem Tag Dienst hat. Gleich fährt sie mit ihrem Kollegen zur angegebenen Adresse.

Einfühlsame Gespräche
Die Tochter der Patientin erwartet die Rotkreuz-Mitarbeiter schon an der Haustüre und erklärt, dass ihre Mutter nicht mitfahren möchte. Jetzt muss die junge Rotkreuz-Mitarbeiterin mit viel Geschick und Einfühlungsvermögen die verwirrte Frau dazu bringen, mitzukommen. Als die junge Bregenzerin sie mit interessanten Gesprächen überzeugen kann, fährt die Patientin dann doch mit und macht sogar während der Fahrt noch ein paar Späßchen. „Solche Fahrten verlangen sehr viel Geduld, machen aber auch stolz, wenn man sieht, was alles möglich ist“, erzählt die naturverbundene Rotkreuz-Mitarbeiterin. Die Fahrten sind nicht immer einfach, man muss sehr aufmerksam sein und die Patienten mit überlegten Gesprächen überzeugen, bei Laune halten und sehr einfühlsam sein. Es gibt auch viele Schicksalsschläge und Erlebnisse, über die Patienten reden möchten. „Das größte Geschenk ist aber die Dankbarkeit und wenn man ein Lächeln zurückbekommt“, berichtet die begeisterte Seglerin.

Danke an alle Freiwilligen
Der Tag der Freiwilligen am 5. Dezember steht für den Präsident Ludwig Summer vor allem aber im Zeichen der Wertschätzung. „Ich bedanke mich bei allen, die sich freiwillig engagieren. Freiwilligkeit ist für die Gesellschaft ein unersetzbares Gut“.

Quelle: Österreichisches Rotes Kreuz, Landesverband Vorarlberg, Ulrike Breuß

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