4,6 Millionen für einen Vollanschluss

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Klaus - Der längst überfällige Vollanschluss an die A14 in Klaus wird noch heuer in Angriff genommen – Das Land trägt die Kosten mit.
Der Vollanschluss für Klaus

Trotz selbst verordnetem Sparkurs gab die ASFINAG jetzt „grünes Licht“ für den Vollausbau der Autobahnanschlussstellen in Klaus. Derzeit bestehen zwei nordseitig angelegte Parallelrampen, die eine Auffahrt auf die A 14 in Richtung Bregenz und die Abfahrt aus dieser Richtung kommend ermöglichen. Läuft alles planmäßig, soll noch heuer mit dem Bau zweier Parallelrampen in Richtung Süden (Grafik) begonnen werden. Die Verkehrsfreigabe werde 2012 erfolgen, bestätigt Alexander Holzedl als Sprecher der ASFINAG.

Land sagt Ja zu Mitfinanzierung

Die Kosten für den Vollausbau, dessen Baubeginn derzeit noch nicht feststeht, werden mit rund 4,6 Millionen Euro beziffert. Auch beim Land „ist das Vorhaben ganz klar auf Schiene und die Mitfinanzierung durch das Land gesichert“, betont Gerhard Schnitzer als Vorstand der Abteilung Straßenbau im Landhaus. Damit seien die Voraussetzungen für die Umsetzung des von den Vorderländern seit Jahren geforderten Ausbaues gegeben, sagt Schnitzer. Es gehe jetzt nur noch um die Höhe des Betrages, den das Land für den Ausbau an die ASFINAG überweisen müsse, schloss Schnitzer auf Anfrage der VN.

Erleichterung im Vorderland

Durchwegs erleichtert zeigt man sich im Vorderland. Werner Müller, Bürgermeister von Klaus, sieht darin „eine Aufwertung für das Industriegebiet“ in seiner Gemeinde. Zudem, so Müller, der die langjährige Forderung nach dem Vollanschluss von seinem Vorgänger Robert Längle übernommen hatte, würden damit „umliegende Dörfer vom Schwerverkehr entlastet“.

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