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poolbar auf der Wiese Open Air: Idylle pur & Freude an der Musik

Cody ChesnuTT
Cody ChesnuTT
Kaiserwetter und ein äußerst stimmig ausgewähltes Line-Up lockten zum Besuch des ersten Open Air Tages von „Poolbar auf der Wiese“ am Freitag.
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Die fünf Salzburger Jungs der „Steaming Satellites“ kämpften vor ihrem Auftritt mit dem Sound, wie sie später den Fans berichteten. Trotz eines somit verspäteten Beginns wurde aber bereits nach den ersten Tönen klar, warum diese Formation den Besuchern hoffentlich noch länger ein Begriff sein wird und nicht mehr nur ein Geheimtipp – kann die Formation doch bereits auf 9 Jahre Bandgeschichte und drei Alben verweisen. Auf meinem Radar erschienen diese Satelliten allerdings erst vor ein paar Monaten mit ihrer Single „Notice“ und dieser äußerst guten Mischung aus Rock, Funk und Soul. Somit hatte sich dieses Stück für mich als absoluter Lieblingshit während der letzten Monate entwickelt – ich freute mich auf ihren Auftritt und wurde nicht enttäuscht: ganz im Sinne oben erwähnter Auskoppelung zeichnen sich die „Steaming Satellites“ durch rockige Klänge, vermischt mit einer guten Portion Funk und Soul sowie der markanten Stimme von Sänger Max Borchardt aus.

Cody ChesnuTT rockten die Bühne

Topmotiviert und stimmgewaltig stürmte Cody ChesnuTT kurze Zeit später die Bühne, um unter lautem Jubel der Fans sogleich voll durchzustarten. Mit lässigen Moves, einem spitzen Outfit, das mit den schwarzen Stiefeln, der braunen 70er-Jahre-Bügelhose und der coolen Jeansjacke Cody definitiv gut aussehen ließ und seinem Markenzeichen, dem hellblauen Armeehelm, nahm der Soulsänger sofort die gesamte Bühne förmlich ein und gewann die Herzen der (nicht nur weiblichen) Konzertbesucher binnen Sekunden. Das gesamte Konzert war von Sympathie, Leidenschaft an Gesang und Musik, einem perfekten Zusammenspiel zwischen Band und Sänger und einem gewissen „Spirit“ geprägt, den nicht nur die ersten Reihen zu spüren bekamen. Cody ChesnuTT’s Entwicklung nach der Zusammenarbeit mit „The Roots“, aus der die Hitsingle „The Seed 2.0“ hervorging, die ihm erst zum Durchbruch verhalf, war auf alle Fälle zu bemerken. Vergeblich warteten die Fans deshalb auch auf diesen Titel. Für mich persönlich kein Problem, denn was an diesem Abend an Power und Musikalität geboten wurde, konnte bis jetzt kaum ein anderes Live-Erlebnis in diesem Genre toppen. Zur Mitte des Konzerts hin war das anfangs eher verhaltene Publikum nicht mehr zu stoppen – Ska-, Reggae und weitere äußerst tanzbare Klänge unterstrichen die Authentizität, die Cody ChesnuTT versprühte und somit alle in seinen Bann zog. Mit den persönlichen Geschichten über Liebe und Selbstfindung, die den vorgetragenen Songs noch mehr ab Bedeutung verliehen, wehte zur Zeit des Konzerts in „Field of Church“ (so Cody an diesem Abend über Feldkirch, da es ihm schwer fiel, den Namen der Stadt richtig auszusprechen) ein ganz besonderer Wind. Nach mehreren eingeforderten Zugaben war das Publikum auch nach dem Abgang von Cody und der Band kaum zu stoppen. Dafür konnten sich die Fans anschließend noch ein wenig „Love“ vom Sänger persönlich abholen, war er doch sofort nach seinem Auftritt zur Stelle und signierte jedes einzelne Album, verteilte Handshakes und Umarmungen. Beim späteren zufälligen Gespräch mit dem Keyboarder versicherte mir dieser, dass Cody und die Band diesen Auftritt, der der letzte der zweiwöchigen Tour an diesem Abend gewesen war, als besten empfanden. Und ich glaube ihm das sogar aufs Wort.

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