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400 Tonnen auf der Straße

Symbolfoto
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Mit der Umladung vom Schiff auf einen Spezial-Straßentransporter startet am Montag der bisher größte heimische Schwertransport - Gasphasenreaktor wiegt runde 400 Tonnen.

Spektakuläre Verfrachtung im Wiener Alberner Hafen: Montag früh waren die letzten Vorbereitungen im Gange, um einen aus Belgien kommenden 400 Tonnen schweren Reaktor von einem Schubleichter auf einen Tieflader zu heben. Gegen 11.00 Uhr wollte die für das Projekt verantwortliche Unternehmensgruppe Felbermayr mit einem Spezialkran den Hub des 30 Meter langen und neun Meter hohen Monstrums starten.

“Windstill wäre es besser”

Erschwerte Bedingungen fanden die Verantwortlichen dabei durch den immer noch lebhaften Wind vor: „Windstill wäre es natürlich besser“, sagte Felbermayr-Sprecher Markus Lackner. Dennoch hoffte er, dass der so genannte Gasphasenreaktor gegen 15.00 Uhr fix und fertig auf dem Tieflader verankert ist.

Der eigentliche Transport sollte gegen 22.00 Uhr in Richtung Ostautobahn (A4) starten. Dort wird das Gerät bis zum 21. November bleiben, bevor es ab 0.30 Uhr zum Gelände der Firma Borealis in Schwechat gebracht wird. Der Hub auf den 19 Meter hohen Betontisch ist entweder für den 24. oder 25. November geplant.

Lange Anreise übers Wasser

Am vergangenen Freitag war der Reaktor über die Donau im Alberner Hafen in Wien angekommen. Zu diesem Zeitpunkt hatte er bereits eine sehr beschwerliche Reise auf dem Wasser hinter sich. Wiederholt hatten Schwierigkeiten, zuletzt auf der Donau bei Regensburg, die Reise nach Wien verzögert. Am 19. Oktober verließ das 30 Meter lange und neun Meter hohe Monstrum auf einem Ponton seinen Herstellerort Willebroek in Belgien in Richtung Rotterdam in den Niederlanden. Dort wurde er am 20. Oktober auf einen Schubleichter verladen.

Schiffe mussten auf Tauchstation

Als problematisch für das bisher höchste Transportgut auf Main und Main-Donau-Kanal stellten sich u.a. die mit sechs Meter „zu niedrigen“ Brücken heraus. Über dreieinhalb Meter musste das Schiff zum Passieren der Brücken ins Wasser eintauchen, wozu 1.000 Tonnen Wasserballast und 2.500 Tonnen Sandballast in den Schiffsraum geladen werden mussten. In Regensburg machte unter anderem der niedrige Wasserstand der Donau dem Transport zu schaffen.

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