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4:0-Gala der Salzburger

Red Bull Salzburg hat am Mittwochabend in der 2. Runde der Fußball-T-Mobile-Bundesliga erstmals seine Visitenkarte abgegeben. Das neue "Wunderteam" kam gegen den SV Mattersburg zu einem klaren 4:0 (0:0)-Heimsieg.

Die Mannschaft revanchierte sich damit eindrucksvoll für die 1:3-Auftaktschlappe beim GAK. Alexander Zickler (59. sowie 63. Minute), Ezequiel Alejo Carboni (70.) und Christian Mayrleb (80.) trafen vor 18.500 Zuschauern (ausverkauftes Haus) für die nach dem Wechsel stark agierenden Gastgeber.

Das Ambiente stimmte im EM-Stadion Wals-Siezenheim schon von Beginn an. Mit David Coulthard, der den Ankick vorgenommen hatte, Christian Klien und Vitantonio Liuzzi war etwa das komplette Red Bull Racing-Formel 1 vertreten. Auch der Wahl-Salzburger Ralf Schumacher gesellte sich so wie Berater Franz Beckenbauer unter die Ehrengäste von Dietrich Mateschitz. Extremsportler Felix Baumgartner flog in gewohnt spektakulärer Manier aus rund 1.000 Meter Höhe den Matchball ein.

Gott und die Welt waren in der neu gestylten Arena versammelt, doch Tore gab es in den ersten 45 Minuten vorerst noch nicht zu sehen. Lokvenc (6. und 11. Minute), Zickler (13. und 22.) bzw. auf der Gegenseite Hanikel (14.) und Kühbauer (20.) ließen Gelegenheiten zur Führung aus. „Kaiser“ Franz persönlich sprach in der Pause von „einem sehr guten Bundesliga-Spiel mit sehr hohem Tempo. Aber zum Fußball gehören Tore.“

Diesen Treffer-Auftrag erfüllte der deutschen Kicker-Lichtgestalt prompt ein Ex-Bayer. Alexander Zickler brachte die Hausherren mit einem Doppelpack in der 59. und 63. Minute auf die Siegesstraße, danach steigerten sich die Roten Bullen in einen Spielrausch. Carboni (70./unhaltbar abgefälschter Weitschuss) sowie der eingewechselte Torschützenkönig Mayrleb (80./per Kopf aus kurzer Distanz nach einem Eckball) fixierten das 4:0 für die am Ende euphorisch gefeierten Hausherren.

Pasching gegen Ried

Das Oberösterreich-Derby zwischen Pasching und Ried hat am Mittwoch in der zweiten Runde der Fußball-T-Mobile-Bundesliga mit einem gerechten 0:0 geendet. Die Hausherren blieben damit auch im zwölften Meisterschafts-Spiel in Folge ohne Sieg. Der Aufsteiger aus Ried prolongierte ebenfalls eine Negativserie und konnte auch das fünfte Erstliga-Aufeinandertreffen mit Pasching nicht gewinnen.

6.800 Zuschauer im randvollen Waldstadion sorgten für einen mehr als würdigen Rahmen, wurden von der ersten Spielhälfte aber noch nicht bedingungslos mitgerissen. Dem abwechslungsreichen Match fehlten zunächst die Strafraumszenen. Die Gäste erwischten den besseren Start, die favorisierten Paschinger kamen erst nach etwa 15 Minuten besser ins Spiel.

In der darauf folgenden Drangperiode der Zellhofer-Elf sorgte der tschechische Mittelfeld-Neuzugang Petr Vorisek (17.), der von Sparta Prag für ein Jahr ausgeliehen wurde, mit einem Freistoß für die gefährlichste Aktion des ersten Durchganges. Ried-Torhüter Hans Peter Berger parierte jedoch bravourös. Zur Pause warteten beide Mannschaften nach ihren torlosen Auftakt-Unentschieden in der Vorwoche weiter auf ihren ersten Saisontreffer.

Nach dem Seitenwechsel häuften sich die Torszenen. Der erste Torjubel der Paschinger Fans erfolgte aber verfrüht. Pichlmann (56.) bezwang Berger, doch Schiedsrichter Mostböck versagte dem Treffer wegen Abseits die Anerkennung. Zehn Minuten später fand Ried-Mittelfeldspieler Berchtold die beste Chance der Partie vor, scheiterte jedoch alleine vor dem Tor an Schicklgruber. Friesenbichler kam in der 87. Minute noch zu einer guten Gelegenheit, fand im starken Schicklgruber jedoch seinen Meister.

Sturm gegen GAK

Ausgerechnet Mario Tokic hat am Mittwoch den Bundesliga-Schlager Austria – GAK entschieden. Im ersten Pflichtspiel nach seinem Wechsel von Graz nach Wien erzielte der langjährige GAK-Spieler in der 71. Minute den entscheidenden Treffer zum 3:2 (1:1)-Heimerfolg des Cupsiegers. Die weiteren Tore in einem nach der Pause mitreißenden Match erzielten vor mehr als 9.000 Zuschauern Sionko (20.), Dospel (61.) bzw. Plassnegger (39.) und Ehmann (57.).

Damit ist der Erfolgslauf des Austria-Trainerduos Peter Stöger/Frenkie Schinkels fortgesetzt worden, die beiden halten nach zehn Pflichtspielen bei acht Siegen und zwei Remis. Für den GAK war es hingegen die erste Liga-Niederlage seit 19. März (0:1 auswärts gegen Rapid). Gleichzeitig war es der erste Heimerfolg bei Austria-GAK bzw. GAK-Austria seit 1. Dezember 2002.

Nach einer Trauerminute für den verstorbenen GAK-Sportdirektor und Ex-Austria-Tormann Hannes Weninger (beide Teams spielten mit Trauerflor) tasteten einander die beiden 4-4-2-Systeme vorsichtig ab, bis die leicht überlegene Austria mit der ersten Großchance in Führung ging. Über die starke linke Seite spielte Lasnik auf Rushfeldt, der Norweger flankte zur Mitte und dort drückte völlig freistehend Sionko aus fünf Metern per Kopf ein (20.). Gegenspieler Amerhauser war in dieser Situation weit und breit nicht zu sehen.

Auch danach hatte Austrias neues Innenverteidigerduo Hill (Hansa Rostock) und Tokic (GAK) die Grazer Tormaschinerie Kollmann/Bazina sicher im Griff, in der Wiener Offensive sorgte vor allem Sionko für Akzente, nach einer halben Stunde parierte Schranz einen Volleyschuss des Tschechen. Wie aus dem Nichts dann der Ausgleich: Amerhauser spielte auf der linken Seite Sionko aus, flankte zur Mitte und Plassnegger stellte ebenso frei wie zuvor Sionko mit einem weiteren Kopfball auf 1:1 (39.). Diesmal schlief Austrias Neuer Hill.

Nach der Pause kam der GAK besser ins Spiel und ging nach 57 Minuten in Führung. Nach Freistoß von Bazina sorgte Captain Ehmann mit dem dritten Kopfballtor des Abends fürs 2:1. Die Austrianer reklamierten vergeblich ein Foul von Sick an Dospel. Der Austria-Kapitän revanchierte sich auf sportliche Art: vier Minuten später versenkte Dospel nach Querschläger von Lasnik den Ball wuchtig im linken Kreuzeck zum 2:2.

Die neuerliche und endgültige Wende in einer mitreißenden zweiten Hälfte fixierte dann Tokic. Der Kroate zirkelte den Ball quasi aus dem Stehen mit dem Außenrist knapp außerhalb des Strafraums ins linke Kreuzeck seines Ex-Klubs. Im Finish (fünf Minuten Nachspielzeit) stürmten die Grazer mit Mann und Maus, auch Abwehrrecke Ehmann nistete sich im Strafraum der Hausherren ein. Doch die Chancen auf ein weiteres Tor hatte die Austria, Sebo und Rushfeldt vergaben.

Sturm gegen Admira

Der SK Sturm Graz hat am Mittwoch in der zweiten Runde der österreichischen Fußball-Bundesliga den sensationellen 3:2-Auftaktsieg beim Meister Rapid vor einer Woche bestätigt. Die Steirer feierten im Schwarzenegger-Stadion vor 8.883 Zuschauern gegen Admira durch Treffer von Mujiri (22., 43.) bzw. Bule (56.) einen 2:1-(2:0)-Sieg und übernahmen damit ex aequo mit der Austria die Tabellenspitze.

Dass Sturm erstmals seit der fünften Runde der Saison 2002/03 ganz oben steht, hat die Truppe von Trainer Michael Petrovic vor allem David Mujiri zu verdanken, der nach zwei Partien so wie der Rapidler Marek Kincl bereits bei drei Treffern hält. Der Georgier traf in der 22. Minute nach Säumel-Vorlage mit einem trockenen Flachschuss aus 18 Metern zum 1:0 und erhöhte in der 43. Minute auf 2:0, indem er einen Corner von Filipovic außerhalb des Strafraums volley übernahm – der Ball wurde von Füzi entscheidend abgefälscht, Mandl hatte keine Chance.

Die erste Hälfte stand klar im Zeichen der Grazer, die durch Mujiri (1.), Ex-Admiraner Ledwon (11.) und Tsimba (32.) Chancen auf weitere Tore vergaben. Von der Admira war mit Ausnahme eines Wallner-Schupfers, den der frühere Südstädter Goalie Szamotulski parierte, vor dem Seitenwechsel nichts zu sehen.

Erst mit Wiederanpfiff drückten die Niederösterreicher aufs Tempo und kamen prompt zum Anschlusstreffer. Silvestre patzte bei einem weiten Pass, Bule nützte den Fehler, beförderte den Ball Richtung Tor und überraschte damit Szamotulski, der tatenlos zusehen musste, wie das Leder ins Netz kollerte.

Danach zog sich Sturm zurück und war nur noch bedacht, den Vorsprung über die Zeit zu bringen. Die Admiraner fanden bei Möglichkeiten von Horvath (66.), Bule (68.) und Flögel (82.) in Szamotulski ihren Meister, Rabihou vergab in der 75. und 86. Minute (Kopfball an die Latte) die Chance auf die vorzeitige Entscheidung.

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