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3121 Passagiere im ersten Monat

Altenrhein - Peoples Viennaline gut gestartet: "Wir sind äußerst zufrieden", so Besitzer Markus Kopf.
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Heute vor einem Monat ist die erste Maschine der Peoples Viennaline in Altenrhein zum Jungfernflug nach Wien abgehoben. Seither habe man 3121 Passagiere befördert, so Kopf am Mitwoch zu den VN. „Wir sind mit dem Start äußerst zufrieden“, sagt der Airline-Besitzer und Eigentümer des Flughafens Altenrhein, der auch die Zahlen der Konkurrenz kennt. So habe die AUA im gleichen Zeitraum (1. bis 26. April) 4158 Passagiere befördert. In Relation stelle das eigene Abschneiden als neu gegründete Fluglinie „ein sehr erfolgreiches Ergebnis dar“, so Kopf weiter. Wobei auch der Mitbewerbe Austrian Airlines (AUA) mit der eigenen Performance zufrieden ist. „Wir sind mit unseren Passagier- und Buchungszahlen zufrieden“, so AUA-Sprecher Michael Braun zu den VN. „Wir liegen sogar leicht über dem Vorjahr.“

Neue Fluggäste in Altenrhein

Der Wettbewerb hat im ersten Monat neue Fluggäste nach Altenrhein gebracht. So seien rund 60 Prozent mehr Passagiere gezählt worden, sagt Flughafen- und Airline-Geschäftsführer Armin Unternährer.
Bei der neuen Fluglinie freut man sich über einen „großen Zuspruch in der Vorarlberger Industrie“. Man habe Kunden, die bisher AUA bzw. InterSky geflogen seien, gewinnen können. „Bei den Geschäftskunden sind wir sehr intensiv mit einem aktiven Verkauf unterwegs“, so Markus Kopf. Man biete sehr konkurrenzfähige Preise. Gut seien auch die Rückmeldungen der Reisebüros, so der Unternehmer.

Hoffen auf Hälfte-Anteil

Markus Kopf hofft auf 100.000 Passagiere im Jahr, die sich die beiden Fluglinien je zur Hälfte teilen sollten. Das sei ausreichend, um den Wettbewerb fünf Jahre lang durchzuhalten, ehe der Vertrag zwischen Flughafen Altenrhein und Austrian Airlines endet und die Peoples Viennaline die Strecke alleine bedienen kann. Kopf macht aber im Gespräch mit den VN keinen Hehl daraus, dass dies ein „Worst case“-Szenario sei. Denn trotz der erfreulichen Passagierzahlen im ersten Monat sei damit ein Break-Even nicht zu erreichen. Er hoffe noch immer auf eine vorzeitige Lösung. Am Status quo habe sich aber nichts geändert. Die Fronten zwischen den beiden Fluglinien sind verhärtet. Gespräche finden keine statt.

Operativ alles glatt gelaufen

Zweifel an der Rentabilität von zwei Fluglinien auf der selben Strecke hat auch Jürgen Leissing, Stützpunktleiter der AUA in Altenrhein. Beim Passagierplus von 60 Prozent im ersten Monat müsse man schon hinterfragen, wie viele der Tickets zum Start verschenkt wurden.

Der erste Monat mit zwei Fluggesellschaften in Altenrhein habe aber auch gezeigt, dass es operativ zu keinen größeren Problemen gekommen sei. Der Airport sei zwar infrastrukturell am Limit. „Aus Sicht der Kunden hat es aber nichts gegeben, das zu beanstanden ist“, so Leissing.

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