3000 Besucher beim "Magic Rocks"

Und wieder einmal - die Sache mit dem Regen. Das erste "Magic Rocks"-Event stand jedenfalls, was das Wetter betrifft, unter keinem guten Stern. Dennoch fanden 3000 Besucher in den Hohenemser Rhomberg-Steinbruch.

Tief hängen gegen 17 Uhr dicke, graue Regenwolken über dem Breitenberg. Und dennoch ist der Ansturm groß. Eis schmeckt kleinen und großen Leckermäulern auch bei Regen gut. Und von dem süßen Gefrorenen gab es reichlich.

Vorbei an Kiesbergen, Baggern und LKW’s, unter Förderbändern hindurch führte der Weg zum erhöhten Festplatz. Immer der Nase nach, denn schon auf dem Parkplatz roch es bittersüß nach gebrannten Mandeln.

Oben angekommen erwartete die Besucher ebenso beeindruckende wie spektakuläre Einlagen von Mike Küng und dem Hubschrauberweltmeister Dr. Peter Mennel. Und vor allem die Kleinen blickten mit großen runden Augen staunend gegen den Himmel, als die fünf Fallschirmspringer, rot-weiß leuchtende Rauchstäbe in der Hand, sich aus dem Heli stürzten. Das Wetter leistete seinen Beitrag: ließ alles ein bisschen gefährlicher, aber auch mystischer erscheinen.

Genießen Sie…

Begeisterung löste auch der „Wolff-Fashion-Flash“ aus. Sexy bunte Unterwäsche bei kühlen 15 Grad Celsius. Und die Zuschauer taten, was ihnen Moderator Dr. Dieter Klien vorschlug: “…genießen Sie den Anblick…“

Und dann, so gegen 21 Uhr traten sie endlich auf: „Schrottrock and Friends“ Da wurde im Rhythmus ihrer Songs geshakt, getanzt und auch mitgesungen. Unter zahlreichen Regenschirmen, Kapuzen oder wenn alle Stricke rissen, unter Pullovern oder T-Shirts. „Los, Matsch treten“, forderte Stany Fenkart und brachte die Stimmung zum Kochen.

Regenscheue hingegen zogen sich in die Zelte zurück und warteten auf das Lasershow- und Klang-Feuerwerk. Erzählten Geschichten wie die von Imbiss-Mario und dem alten Mann mit schrecklichen Zahnschmerzen.

Geheimnisumwittert

Marc und Jan sammelten Bierflaschen auf um ihr Taschengeld aufzubessern. “7,50 Euro homa scho“, erklären die Brüder stolz.Und die achtjährige Julia spielte schon etwas müde mit Mamas Handy. Das Feuerwerk will sie sich aber nicht entgehen lassen. „I mag’s, wenn’s knallt und bunt leuchtet“, erklärt sie.

Und gegen halb zwölf knallte es dann auch. Der Rauch der abgefeuerten Raketen färbte sich rot, grün, blau und die Felsen des Steinbruchs wirkten fasst schon geheimnisumwittert.

„Super Idee“, resümierten die Besucher den Abend und sparten nicht mit Lob wie „Mir hot’s gfalla und i komm s’nachstmol ou wiadar, sogar wenn’s Krotta haglt!“

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