300 Euro Geldstrafe für obszönen Schreier

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Weil er am Muttertag Spaziergängerin bedrohte, wurde ein Vorarlberger nun verurteilt. Bislang war der 49-Jährige unbescholten, aber man kennt ihn ihm Großraum Bregenz wegen seiner obszönen, lautstarken Äußerungen.

Doch straffällig ist der Mann, der gar nicht zu seinem Prozess erscheint, bislang noch nie geworden.

“Ich schieß dir ins Herz!”

Am Muttertag sprang er auf dem Wanderweg Richtung Pfänder unterhalb des Haggens unvermutet aus einem Gebüsch hervor, als eine Frau dort gegen 19.30 Uhr den Weg Richtung Haggen hinauf wanderte. “Er hatte etwas Glitzerndes in der Hand und ich bin sehr erschrocken”, erzählt die Zeugin vor Gericht. Es war ein Schirm.

Der Mann fuchtelte damit herum und schrie: “Ich schieß Dir ins Herz, immer wieder!” Die Zeugin weiter: “Es klang ganz komisch, fast poetisch, wie bei einem Theaterstück, so wie er diese Worte sagte”, erinnert sich die Frau. Der Rest waren obszöne Beleidigungen.

Geldstrafe in Abwesenheit

In Abwesenheit wird der Schreier verurteilt, vor der Polizei hatte er angegeben, er würde niemandem etwas zu leide tun. Wegen gefährlicher Drohung gibt es 300 Euro unbedingte Geldstrafe plus weitere 300 Euro auf Bewährung. Das Urteil gegen den auffälligen Mann ist noch nicht rechtskräftig. (red/Christiane Eckert)

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