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30-jähriger Türke wegen Schlepperei verurteilt

Ein 30-jähriger Türke wurde am Donnerstag am Landesgericht Feldkirch wegen gewerbsmäßiger Schlepperei zu 15 Monaten Haft, fünf davon unbedingt, verurteilt.

Der Mann soll unter dem Vorwand, Musiker für sein Gasthaus in Bregenz zu engagieren, im Mai und Juni 2003 insgesamt 21 Landsleute nach Österreich gebracht haben. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Mit so genannten Einzelsicherungsbescheinigungen, die Musikern und Künstlern einen legalen Aufenthalt in Österreich ermöglichen sollen, täuschten 21 Türken vor, nur vorübergehend im Land bleiben zu wollen. Nach der Einreise stellten sie jedoch einen Asylantrag. Die Asylwerber warten nun das Ende des Asylverfahrens ab, was ihnen laut Richter Peter Mück zumindest einen rund zweijährigen Aufenthalt sicherte.

Verteidiger Christoph Dorner plädierte für Freispruch, für Staatsanwalt Manfred Melchhammer war hingegen klar, dass es sich um professionelle Schlepperei handelte. Das Gericht kam zum Schluss, dass der 30-Jährige für die Verteilung der Menschen innerhalb von Österreich zuständig war, während Hintermänner über eine Agentur ausreisewilligen Türken bis zu 3.000 Euro abknöpften. Auch wenn keine Geldflüsse nachgewiesen werden konnten, bestand für Richter Peter Mück kein Zweifel daran, dass der bisher Unbescholtene Teil einer Schlepperorganisation ist.

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