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30 Jahre Film- und Videoclub Bregenz

Der rührige Obmann Hannes Partsch mit Kulturstadträtin Mag. Judith Reichart
Der rührige Obmann Hannes Partsch mit Kulturstadträtin Mag. Judith Reichart ©Helmut Köck
Fotos vom Juiläum 30 Jahre Film- und Videoclub Bregenz

Bregenz. Zum runden Jubiläum lud der Film- und Videoclub Bregenz ein. Obmann Hannes Partsch konnte neben Kulturstadträtin Mag. Judith Reichart, Gunnar Breuer vom Vereinsamt und Alt-Vize-BM Dr. Dietger, Abordnungen der befreundeten Filmclubs Bludenz, Feldkirch und Rheintal(CH) begrüßen.

Der Verein wurde im am 24.Oktbober 1979, damals noch als “Filmclub Bregenz” gegründet, war damals das vorherrschende Aufnahmematerial der Schmalfilm Super-8. Die Gründungsmitglieder Franz Flatz und Klaus Ratei waren anwesend. “30 Jahre seien für einen Verein doch eine lange Zeit”, so Obmann Partsch, insbesondere wenn für die Abhaltung der so wichtigen Clubabende ein Nomadendasein nötig war.

Angefangen im Pfadiheim Hard, in Untermiete im Probenlokal der Musik, im Kolpinghaus, in den Gasthäusern Wienerwald und Goldener Hirsch, fand man 1986 vorerst eine provisorische Unterkunft in den Räumlichkeiten der FPÖ, wofür heute noch ein Dank an Dr. Mader auszusprechen sei. 1989 war man dann wieder auf der Suche und konnte durch gute Kontakte in das Freizeithaus an der Ach einziehen. Seit nun über zwei Jahrzehnten kann hier das Vereinsleben gepflegt werden. Interne und externe Wettbewerbe wurden bestritten sowie die Ausrichtung der Landesmeisterschaft für den VÖFA ausgerichtet. Die Mitgliederzahl konnte auf 36 Personen verdoppelt werden.

Nach dem Rückgang des Schmalfilms Super-8 und Beginn des Video-analog Zeitalters brach auch für den Club eine schwere Zeit an. Der chemische Film aber auch die benötigte Anschaffung neuer Videogeräte wurde immer teurer. Erst um 1986 mit dem Einzug der qualitativen digitalen Videotechnik mit dem nonlineraren Schnitt war die Verunsicherung vorbei. Neue technische Herausforderungen stehen aber schon wieder mit dem hochauflösenden Video (HDV) vor der Tür.

“Aber die beste Technik ist nur Werkzeug, der Film muss gestaltet und geschnitten werden”. Und dies sieht der Obmann als die primären Aufgaben des Vereins, die Kreativität zu fördern und den schöpferischen Tätigkeiten den Vorgang zu geben.

“Es sind schöne und interessante Jahre gewesen”, so Partsch. Die Kulturstadträtin Reichart dankte im Namen der Landeshauptstadt Bregenz auch für die immer wieder vom FC gemachten filmischen Dokumentationen. Mit einem reichhaltigen Büfett, einer gut gestalteten filmischen Rückschau wurde beim anschließenden freundschaftlichen Plausch so manche Anekdote der vergangenen Jahre besprochen.

Helmut Köck

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