30.000 Rechtsextremisten in Deutschland

In Deutschland gibt es einem Zeitungsbericht zufolge derzeit rund 30.000 Rechtsextremisten. Damit habe sich die Zahl gegenüber Ende 2007 um rund 1.000 verringert, meldete der "Tagesspiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen Verfassungsschutz.

Dieser sähe aber keine Abnahme der Gefahr. Denn es schrumpfe vor allem die überalterte und wenig aktive Deutsche Volksunion (DVU). Sie verlor demnach rund 1.000 Mitglieder und zählt nur noch 6.000 Mitglieder. Stärkste organisatorische Kraft blieb die NPD mit 7.000 Mitgliedern, im Jahr zuvor waren es 7.200.

Sorge bereite den Verfassungsschützern dem Bericht zufolge die Zunahme der Neonazis. Ende 2008 wurden 4.800 gezählt, 400 mehr als im Vorjahr. Zulauf erhielten die Neonazis aus der NPD und von anderen gewaltbereiten Rechtsextremisten, darunter vor allem Skinheads. Deren Zahl sank um 500 auf 9.500. Aus diesem Milieu kämen viele der Gewalttäter, die oft alkoholisiert und spontan Migranten, Linke und andere Menschen attackierten, hieß es weiter. Bis Ende 2008 sei die Zahl der rechten Gewalttaten wahrscheinlich auf über 1.000 gestiegen, zitiert das Blatt Prognosen von Experten.

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