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3.290 Einsätze der Vorarlbergs Feuerwehren

Die 147 Orts- und Betriebsfeuerwehren Vorarlbergs haben im Vorjahr insgesamt 3.290 Einsätze absolviert. Davon entfielen 37 Prozent auf Brandbekämpfung.

Davon entfielen 37 Prozent auf Brandbekämpfung, 54 Prozent auf Technische Einsätze bei Unfällen oder Naturereignissen sowie der Rest auf Nachbarschaftshilfe. Beim Verbandstag am Wochenende wies Landesfeuerwehrinspektor Ulrich Welte auf die steigenden Anforderungen vor allem bei Naturereignissen hin. Um 6,9 Prozent ist die Zahl der Ausrückungen im Vergleich zu 2002 angestiegen. Die Anzahl der Fehl- und Täuschungsalarme ist um acht Prozent zurückgegangen. Im vergangenen Jahr mussten die Vorarlberger Florianijünger weniger Brände löschen, aber die Zahl der technischen Einsätze vor allem bei Naturereignissen stieg an.

39 Wald- und 78 Wiesenbrände wurden von den Männern bekämpft. 27 Mal standen die Feuerwehren bei Hochwasser im Einsatz, 124 Mal wurden nach starken Regenfällen Keller ausgepumpt. „Unsere Statistik zeigt, dass die Einsätze bei Naturereignissen in den vergangenen zehn Jahren kontinuierlich angestiegen sind, erläuterte der Geschäftsführer des Landesfeuerwehrverbandes, Günther Watzenegger, die Bilanz.

Insgesamt drei Einsätze hat die SARUV-Gruppe (Search and Rescue Unit Vorarlberg) seit Anfang 2003 absolviert. Sie setzt sich aus rund 20 Spezialisten von Feuerwehr (Technische Einsätze), Rotes Kreuz (Medizinische Versorgung) und Bergrettung (Hundestaffel) zusammen. Bei Erdbebeneinsätzen in Algerien, Iran und Marokko konnte die Spezialgruppe wertvolle Hilfe leisten.

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