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25 Jahre Inklusion behinderter Kinder in Vorarlberg

©Integration Vorarlberg
Schwarzach - Der Verein Integration Vorarlberg will, dass die Inklusion von behinderten Kindern von Kindergarten bis Arbeit selbstverständlich ist. Diesen Oktober feiert der Verein sein 25-jähriges Bestehen.
Ingrid Rüscher und Judith Berchtold

Angefangen hat alles vor 25 Jahren in Andelsbuch und Lustenau. Dass ein Kind mit Behinderung mit den Nachbarskindern in den normalen Kindergarten geht, war damals noch unvorstellbar. Statt in die normale Volksschule mussten damals Kinder mit Behinderung aus dem ganzen Land nach Mäder – was die Eltern jedoch nicht wollten. 1989 gründeten sie den Verein Integration Vorarlberg, sprachen mit Lehrern, Direktoren und Politikern. 1990 gab es dann bereits die ersten Integrationsklassen in Andelsbuch und Lustenau.

Inklusion hängt an Rahmenbedingungen

Inzwischen setzt sich der Elternverein seit 25 Jahre für die Inklusion von Kindern mit Behinderung ein, von der Spielgruppe bis zur Arbeitswelt. Für diese Arbeit wurde diesen Sommer das langjährige Vereinsmitglied Judith Berchtold mit dem Titel “Heldin des Alltags” gewürdigt. Heute beratet und begleitet Integration Vorarlberg vor allem Eltern, die für ihr Kind den integrativen Weg wählen wollen. Dazu brauche es die richtigen Rahmenbedingungen in der Schule. “Dies bedeutet auch, dass man die Übergänge zwischen den Schulen sehr gut vorbereiten muss”, erklärt Obfrau-Stellvertreterin Ingrid Rüscher. Dabei sei man auch auf die Offenheit und dem Engagement der Schulen und Lehrer angewiesen.

Verein präferiert gemeinsame Schule

Die Präferenz des Vereines liegt klar auf eine Schule für alle Kinder, der Seperation in Sonderschulen steht man allgemein eher skeptisch gegenüber. Die von der neuen Landesregierung angekündigten “Modellregion Gemeinsame Schule” sieht man daher vor allem auch als Chance für die Inklusion. Für Judith Berchtold wäre eine gemeinsame Schule der sechs- bis 14-Jährigen wünschenswert. So würde den Integrationskindern zumindest ein Schulwechsel erspart und Klassengemeinschaften erhalten bleiben.

Spagat-Arbeitsplätze gehen auf Verein zurück

Auch die Schaffung der Spagat-Arbeitsplätze geht auf eine gemeinsame Initiative mit dem ifs zurück. Seit 1997 bieten sie Personen mit erheblicher Behinderung die Möglichkeit die Möglichkeit auf einen integrativen Arbeitsplatz, finanziell unterstützt durch das Land Vorarlberg. Derzeit betreuen 26 Personen des ifs 350 Klienten, 260 Personen haben eine Anstellung im Umfang von zehn bis 40 Stunden.

25-Jahr-Feier in Schwarzach

Das 25-jährige Bestehen des Elternvereins feiert Integration Vorarlberg mit dem Buch “Mitten im Leben”. Darin wird neben einem Rückblick auf 25 Jahre Inklusion die aktuelle Situation anhand von Einzelschicksalen illustriert. Angereichert werden diese durch Interviews mit Beteiligten und Entscheidungsträgern. Das Vereinsjubiläum wird am 23. Oktober ab 18:30 im Vorarlberger Medienhaus gefeiert. Anmelden kann man sich über die Webseite von Integration Vorarlberg.

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