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23-Jähriger gab weitere brutale Messerattacke zu

Der 23-Jährige gab nun eine weitere brutale Messerattacke zu.
Der 23-Jährige gab nun eine weitere brutale Messerattacke zu. ©Pixabay.com (Sujet)
Ein 23-Jähriger, der sich im Dezember 2019 nach einem Überfall auf einen Taxilenker in Baden der Polizei gestellt hatte, hat eine weitere Messerattacke zugegeben. Er gestand laut LPD Niederösterreich, dass bereits Anfang November ein 57-jähriger Fußgänger sein Opfer geworden war. In beiden Fällen blieb der Beschuldigte ohne Beute.

Dem jungen Mann wird zur Last gelegt, am 12. Dezember in den frühen Morgenstunden als Fahrgast einem Taxilenker (60) mit einem etwa 30 Zentimeter langen Messer lebensbedrohliche Stich- und Schnittverletzungen im Hals- bzw. Kopfbereich zugefügt zu haben. Weil das Opfer um Hilfe schrie, flüchtete der Täter ohne Beute.

Opfer der Messerattacke nach wie vor körperlich beeinträchtigt

Der 23-Jährige stellte sich schließlich noch am selben Tag bei der Stadtpolizei. Bei ihm wurden die Tatwaffe und die Täterbekleidung mit Blutspuren sichergestellt. Der Beschuldigte unsteten Aufenthalts war geständig und nannte als Motiv seine aussichtslose finanzielle und private Situation. Er wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft in das Gefangenhaus des Landesgerichtes Wiener Neustadt eingeliefert.

Im Zuge weiterer Erhebungen gab der junge Österreicher nach Angaben der Landespolizeidirektion nun auch zu, am Abend des 1. November einen 57-Jährigen auf dessen Heimweg nach einem Lokalbesuch ebenfalls mit einem etwa 30 Zentimeter langen Messer attackiert zu haben. Das Opfer erlitt dabei im Handbereich schwere Schnitt- und Sehnenverletzungen. Hilfeschreie schlugen den Täter auch in diesem Fall ohne Beute in die Flucht. Als Motiv nannte der 23-Jährige ebenfalls seine finanzielle und private Notlage.

Beide Opfer mussten aufgrund ihrer schweren Stich- und Schnittverletzungen mehrmals operiert und tagelang im Landesklinikum Baden medizinisch betreut werden, berichtete die Polizei weiter. Die Männer leiden zudem nach wie vor an körperlichen Einschränkungen.

(APA/Red.)

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