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2020 bereits 48 Biker in Österreich tödlich verunglückt

Im Zeitraum von Jänner bis August diesen Jahres sind bereits 48 Motorradfahrer auf Österreichs Straßen tödlich verunglückt. Dabei könnten viele Unfälle durch Gefahrenbewusstsein und eine defensive Fahrweise vermieden oder zumindest die Unfallschwere deutlich gemildert werden, betonte der ÖAMTC am Freitag.

"Viele Biker sind beim Auftreten einer kritischen Situation überfordert oder schätzen die Geschwindigkeit, das eigene Können oder die äußeren Bedingungen nicht realistisch ein", warnte Georg Scheiblauer, Motorrad-Chefinstruktor der ÖAMTC Fahrtechnik. Besonders gefährlich sei die Kombination aus unerfahrenem Lenker und riskanter Fahrweise oder Übermut. "Für eine sichere Motorradfahrt ist es enorm wichtig, Gefahren früh zu erkennen, zu wissen, wie ich sie vermeiden kann und die erlernten Fahrtechnik im Notfall anzuwenden."

Unvorhersehbare Mängel im Straßenzustand, wie Verschmutzungen durch Kies, Laub, Schmiermittel u. ä., können zu unvermeidbaren und vor allem unkontrollierbaren Stürzen führen. Wer im Herbst mit dem Motorrad unterwegs ist, sollte sich auf die typischen Gefahren einstellen, betonte Scheiblauer. Richtiges Kurvenfahren, Notbremsungen und Ausweichmanöver müssten regelmäßig trainiert werden.

(APA)

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