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21 Tote bei Schießerei im Nordosten Mexikos

Bei schweren Gefechten zwischen mutmaßlichen Bandenmitgliedern im Nordosten von Mexiko sind 21 Menschen ums Leben gekommen. Ersten Ermittlungen zufolge werde von einer Auseinandersetzung zwischen zwei verfeindeten Kartellen ausgegangen, sagte der Generalstaatsanwalt des Bundesstaats Tamaulipas, Irving Barrios Mojica, am Donnerstag dem Radiosender "Radio Formula".

Die Opfer seien in der Gemeinde Refugio Hinojosa der Nähe der Ortschaft Miguel Aleman in Tamaulipas direkt an der Grenze zu den USA entdeckt worden, bestätigte Barrios Mojica. Es werde vermutet, dass es sich bei den Opfern um mutmaßliche Mitglieder des Cartel del Noreste (Nordost-Kartell) und dem Cartel del Golfo (Golf-Kartell) handelt, so der Generalstaatsanwalt. Einige der Leichen waren verbrannt, wie auf veröffentlichten Fotos vom Tatort zu sehen war.

Anrainer hatten laut einem Bericht des Fernsehsenders Televisa in der Nacht auf Mittwoch eine Schießerei zwischen verfeindeten Banden gemeldet. Soldaten entdeckten zudem fünf in Brand gesteckte Geländewagen. In Tamaulipas kämpfen mehrere Verbrechersyndikate um die Kontrolle illegaler Geschäfte. Sie sind in Drogenhandel, die Schleusung von Migranten und den Diebstahl von Treibstoff verwickelt.

(APA/dpa)

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