20 Tote bei Kämpfen zwischen Guerillagruppen in Kolumbien

Bei Auseinandersetzungen zwischen Guerillakämpfern in Kolumbien sind mindestens 20 Menschen getötet worden. Das sei die Bilanz von Kämpfen zwischen den linken Organisationen FARC und ELN am Sonntag an mehreren Orten in einer ländlichen Gegend nahe der Grenze zu Venezuela, twitterte die Verwaltung des Departments Arauca am Montag. Diese sprach von Terrorakten und rief dazu auf, die Zivilbevölkerung aus dem Konflikt rauszuhalten.

Es ist unklar, ob es sich bei den Opfern um Kämpfer oder Einwohner handelt. Zudem sollen zwölf Familien vertrieben worden sein. Andere Quellen sprachen von mindestens 16 Toten.

Kolumbien litt mehr als 50 Jahre lang unter einem bewaffneten Konflikt zwischen Streitkräften, linken Guerillagruppen und rechten Paramilitärs. Die größte Rebellen-Organisation, die Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC), schloss im Jahr 2016 einen Friedensvertrag mit der Regierung des südamerikanischen Landes und legte die Waffen nieder. Tausende sogenannte FARC-Dissidenten weigerten sich allerdings und kämpfen mit Banden um die Kontrolle des Drogenhandels. Friedensgespräche mit der Nationalen Befreiungsarmee (ELN) brach die Regierung nach einem Bombenanschlag der ELN auf eine Polizeiakademie in Bogotá Anfang 2019 ab.

(APA/dpa/Reuters)

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