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2:0-Sieg der Bulldogs in Lustenau

Das erste Derby im Halbfinale der Eishockey-Nationalliga ist im Kasten, die 2200 Fans bekamen beim 2:0-Auwärtssieg der Dornbirn Bulldogs einen Vorgeschmack darauf, wie eng die "best-offive"-Serie laufen wird.

Zwei Drittel lang waren die EHC-Cracks klar Chef auf dem Eis, hatten Zeilinger, Squillace, Kosnjak, Zupancic (Stangenschuss) und Co. Topchancen vergeben. Dornbirn hatte eigentlich nur eine – aber die machte Jouko Myrrä im zweiten Powerplay nach herrlicher Vorarbeit von Ryan Foster eiskalt rein (23.). Und im Schlussabschnitt wurde der EHC mit dem Rückstand immer nervöser, die Verteidiger noch offensiver – und ermöglichten damit den Gästen genau die Konter, auf die die Komma-Truppe gewartet hatte. Erst ging Vanhanens Schuss an die Stange (43.), eine Minute später scheiterte Mairitsch erneut am Gehäuse. Harjula demonstrierte erneut den fehlenden Lustenauer “Killerinstinkt” mit dem Vergeben einer “Tausendprozentigen” – er jagte den Puck drei Meter vor dem leeren Tor über die Latte (53.). Myrrä scheiterte noch alleine vor Simon, Verteidiger Penker machte es in der 54. Minute besser und sorgte mit dem 0:2 für die Entscheidung. Myrrä grinste nach dem Spiel: “Wir hatten am Anfang das nötige Glück und haben dann unsere Chancen genützt. Das ist Playoff-Hockey – aber es wird auch im Heimspiel wieder eng werden.” Dem schloss sich EHC-Coach Tom Pokel an: “Ich muss meiner Mannschaft gratulieren, wir haben stark gespielt. Noch ist nichts passiert – wir können Dornbirn jederzeit schlagen.”

EHC Lustenau – EC Dornbirn: 0:2 (0:0,0:1,0:1)
Tore: Myrrä (23./PP), Penker (54.)
Stand in der “best of five”-Serie: 0:1

Zell am See – EHC Salzburg II 3:1 (0:0,2:1,1:0)

Weitere Spieltermine: 16. März (Dornbirn), 19. März (Lustenau); wenn nötig 22. März (Dornbirn), 26. März (Lustenau)

Feldkirch und Trainer Dorn trennen sich
Der EHC Feldkirch 2000 und Coach Conny Dorn gehen getrennte Wege. “Wir möchten etwas Neues probieren und Altes über Bord werfen”, begründet Geschäftsführer Peter Marschnig. “Nicht, dass wir unzufrieden gewesen wären, aber es hat sich abgenützt.” Es sei, so Marschnig, “nicht gut angekommen, dass wir so viele ältere Spieler eingesetzt haben.” Der neue Mann an der Bande muss mit dem Nachwuchs können und neuen Schwung bringen. Lustenau-Trainer Tom Pokel wird als einer der Favoriten auf den Job genannt. Dorn wäre gerne bei Feldkirch geblieben, “aber ich akzeptiere die Entscheidung”. Der Haudegen sieht sich im Ländle oder in der Ostschweiz nach einem Job um: “Notfalls kann ich ja auch noch spielen.”

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