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20 Jahre Kunst in der Johanniterkirche

Detail aus Albrecht Zauner's "nut"
Detail aus Albrecht Zauner's "nut" ©Veranstalter / Stadt Feldkirch/Amann
Das Programm im Jubiläumsjahr 2015


Vor 20 Jahren wurde die Johanniterkirche durch das persönliche Engagement des Schauspielers Dietmar Nigsch aus dem Dornröschenschlaf geweckt. Er spielte in dem damals verlassenen Ausgrabungsort das Stück „Ich, ein Jud“ – Verteidgungsrede des Judas Ischarioth von Walter Jens. Der Kuratorin Eva Jakob gelang es nach dieser Theateraufführung die Johanniterkirche als Ausstellungraum für zeitgenössische Kunst zu etablieren.

Anlässlich des Jubiläums „20 Jahre Kunst in der Johanniterkirche“ gibt das Projekttheater (Dietmar Nigsch und Maria Hofstätter) im September ein Gastspiel in Feldkirch. Für die Johanniterkirche wird das Stück „Foxfinder“ als österreichische Erstaufführung erarbeitet.

Das Ausstellungsprogramm im Jubiläumsjahr 2015 begann Ende März mit Marmorskulpturen des Vorarlberger Bildhauers Albrecht Zauner.

 

Apokalypse – Martin Frommelt
Martin Frommelt, 1933 in Liechtenstein geboren, zeigt seinen großen Zyklus „Apokalypse nach Johannes“.

Eröffnung: Freitag 12. Juni 15, 20 Uhr

Ausstellung: 13. Juni bis 15. August 2015

 

Foxfinder – Österreichische Erstaufführung Projekttheater
In einer genial aberwitzigen Ausgangssituation hetzt die junge britische Autorin Dawn King vier Personen aufeinander, die in pointierten Stakkato-Dialogen ihre kompletten Daseinsentwürfe auf den Kopf stellen.
Das Stück spielt in keinem bestimmten Land zu keiner bestimmten Zeit. Es weist parabelhaft auf zeitgenössische Überwachungsstaatstendenzen hin, auf Ängste, die Kontrolle über das eigene Leben zu verlieren. Es zeigt, wie die Möglichkeit, nur ein wenig Macht über einen Mitmenschen zu gewinnen, ein faschistisches System stützen kann, wie Aberglaube in der Lage ist, eine technokratische Welt ins Chaos zu stürzen, und wie der Mensch seinem Mitmenschen ein Wolf oder besser:
ein Fuchs sein kann.
Regie: Susanne Lietzow
Es spielen: Maria Hofstätter, Martina Spitzer, Rafael Schuchter, Marc Fischer
Bühne/Kostüme: Marie Luise Lichtenthal
Livemusik/Komposition: Gilbert Handler
Technik: Harald Michlits
Produktionsleitung: Dietmar Nigsch
Aufführungsrechte: Kiepenheuer & Witsch

17. September bis 3. Oktober 2015 (Lange Nacht der Museen)
Premiere: Donnerstag, 17. September 15, 20 Uhr
Weitere Vorstellungen: 19., 24., 25., 26. Sept. und 1., 2., 3. Okt.

 

2. Wettbewerb JungeVilde zum Thema „Stille“
Nachwuchskunstpreis mit Ausstellung des Siegerprojekts 2015
Vorarlbergweit an Schulen ausgeschriebener Wettbewerb für NachwuchskünstlerInnen in der Kategorie „Rauminstallation“,
ausgerichtet vom Verein „Ausstellungsprojekte Johanniterkirche“ in Zusammenarbeit mit dem Amt für Bildung und Schule
Vorarlberg und der Stadt Feldkirch.
Gesucht wird eine Installation für die Johanniterkirche zum Thema „Stille“. Es bestehen keine disziplinären Vorgaben; Bildende
Kunst, Musik, Video, können, müssen aber nicht Bestandteile der Installation sein. Die Jury legt besonderes Augenmerk
auf die bewusste Auseinandersetzung mit dem sehr speziellen Raum Johanniterkirche.

Eröffnung: Freitag, 6. Nov. 15, 20 Uhr

Ausstellung: 7. November bis 19. Dezember 15

 

Quelle: Stadt Feldkirch/Amann

 

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