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1800 Hunde sind registriert

In Dornbirn sind rund 1800 Hunde gemeldet. Für ihre Haltung gelten gewisse Regeln.
In Dornbirn sind rund 1800 Hunde gemeldet. Für ihre Haltung gelten gewisse Regeln. ©Philipp Steurer
Stadt setzt auf friedliches Miteinander. Trotzdem geht manchmal die Angst um.

Dornbirn. Seit den Meldungen über Beißattacken von Hunden steigt auch in Dornbirn bei manchen Leuten der Respekt vor Bello & Co. Wie das Rathaus mitteilt, gibt es in der Stadt allerdings kaum Probleme mit den rund 1800 registrierten Vierbeinern. Andere sehen das anders.

Es gibt nicht wenige Bürgerinnen und Bürger, die sich alles eher als wohl fühlen, wenn ein Hund ihren Weg kreuzt. Vor allem dann, wenn das Tier zur Kategorie „Kampfhund“ gezählt wird. Von dieser Spezies soll es etwa im Stadtteil Forach einige geben, wie besorgte Bewohner mitteilen. Das bestätigt auch Stadtrat Walter Schönbeck, Hundebeauftragter der Stadt: „Es ist mir bekannt, dass hier einige als ‚kritisch gesehene Hunde‘ gehalten werden. Jedoch ist mir bisher noch kein Beißvorfall bekannt geworden.“ Die Sorgen einiger Mitbürger kann er verstehen: Es könne durchaus sein, dass Halter ihre Hunde nicht abgerichtet hätten und keinen Hundeführerschein besitzen. Für Schönbeck, der selbst viel mit seinem wohl erzogenen Rottweiler an der Leine spazieren geht, sind alle Hundehalter für das Verhalten ihrer vierbeinigen Freunde verantwortlich, um gefährliche Situationen zu vermeiden: „Nicht immer ist der sogenannte Kampfhund Ursache einer Konfliktsituation.“

Mit dem Begriff „Kampfhund“ kann Schönbeck wenig anfangen: „Scharf und aggressiv machen kann man auch kleine Hunde.“ Lediglich drei Bundesländer, darunter auch Vorarlberg, führen entsprechende Listen über Kampfhunde, die sich wiederum voneinander unterscheiden. Hierzulande gehören unter anderen Rassen wie Bullterrier, Mastino Napoletano, Argentinischer Mastiff oder die Bordeaux Dogge dazu, um einige Beispiele zu nennen. In Dornbirn gibt es derzeit rund 1800 registrierte Hunde, für deren Haltung es gewisse Regelungen gibt.

Eine vor zwei Jahren erstellte neue Verordnung sieht vor, dass die Tiere anstelle einer Hundemarke mit einem Mikrochip mit allen wichtigen Daten ausgestattet sein müssen. Dann kann auch kontrolliert werden, ob für die Hunde auch die vorgeschriebene Steuer bezahlt wird. Keine Abgaben sind für Hunde, die für Therapiezwecke oder als Assistenzhunde für hilfsbedürftige Menschen gehalten werden. Auch die im Tierheim untergebrachten Hunde sind von der Steuer ausgenommen.

Für ein friedliches Miteinander ist auch eine entsprechende Hundeausbildung notwendig. Kurse werden von der Stadt mit einem Beitrag von 40 Euro gefördert. In weiten Teilen der Stadt müssen Hunde an der Leine geführt werden. Das wird auch von der Stadtpolizei überprüft. Frei laufen dürfen die Tiere nur in ausgewiesenen Zonen.

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