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17 Monate Haft für Vorarlberger Lederjacken-Fetischist

Ein 21-jähriger Lederjacken-Fetischist aus Vorarlberg ist am Dienstag am Landesgericht Feldkirch wegen zahlreicher Einbruchsdiebstähle sowie wegen minderschweren Raubes zu insgesamt 17 Monaten Haft verurteilt worden. Zwölf Monate wurden auf Bewährung ausgesprochen, fünf wurden unbedingt verhängt. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.


Der Arbeiter entwendete über zwei Jahre hinweg bei jeder Gelegenheit Damenkunstlederjacken. So schlich er sich etwa in Schulen, trieb sich in Garderoben herum oder brach Autos auf. An allen Schauplätzen interessierten ihn dabei ausschließlich die Jacken, Wertgegenstände stahl er nicht. Zwei jungen Damen entriss er ihre Jacken, als die Mädchen zu Fuß unterwegs waren. In Bregenz und in Hard radelte der Mann an den beiden vorbei und riss ihnen die Jacke weg. Diese zwei Taten wurden als minderschwerer Raub gewertet.

Insgesamt wurden über vierzig Jacken bei dem Dieb sichergestellt. Sie werden jetzt vernichtet. Der Angeklagte zeigte sich von Anfang an geständig, fünf Monate hat er bereits in Untersuchungshaft verbracht. Er hat eine Arbeitsstelle und ist in Therapie. Für den Schöffensenat waren das ausreichende Gründe, sich mit einer teilbedingten Strafe zu begnügen. Zudem gab es die Weisung, die Therapie fort zu setzen, ansonsten wird der zunächst auf Bewährung ausgesprochene Strafrest fällig.

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