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17. Art Bodensee mit Quantensprung durch neue Hallen

Sabine Tichy-Treimel, Geschäftsführerin Messe Dornbirn beim Rundgang mit Harald Gfader, Kurator und Künstler
Sabine Tichy-Treimel, Geschäftsführerin Messe Dornbirn beim Rundgang mit Harald Gfader, Kurator und Künstler ©Edith Rhomberg
Fast alles ist neu auf der Dornbirner Salonmesse für internationale Kunst.
17. Art Bodensee

Dornbirn. Unerwartetes bietet die 17. Art Bodensee in den neuen Hallen der Messe Dornbirn. Zum einen ist das die Sonderschau „In Search of the Unexpected“ des Vorarlberger Architekturbüros Marte.Marte, nach deren Plänen auch die Messehallen realisiert wurden. Auf die Suche nach dem Unerwarteten, oder, wie es Stefan Marte ausdrückt, auf die Suche nach dem wahren Kern, können sich also die Besucher der Kunstsalons machen. „Wir haben den Geist von Venedig mitgebracht“, so der Architekt, der sich damit auf den Beitrag von Marte.Marte bei der Biennale Archittetura in Venedig 2016 bezieht. Die eindrucksvolle Ausstellung wird bei der Art Bodensee in der Halle 12 reinszeniert. Bernd Hagen, Presseleiter der Art Bodensee, sagt augenzwinkernd: „Wer Venedig verpasst hat, kann das jetzt in Dornbirn nachholen“.

Diesen Samstag und Sonntag noch lockt die Art Bodensee mit über 70 nationalen und internationalen Galerien ins Messequartier.

Auf einer Kunstmesse würden denn die Besucher auch einen „Tower of Madness“ nicht unbedingt erwarten. Einen solchen realisierten die Künstler Paul Renner und Roland Adlassnig. Eine gute Prise Verrücktheit ist jedenfalls mit dabei, viel mehr wurde im Vorfeld dazu nicht verraten.

Als „Featured Artist“ stellt Kurator Harald Gfader auf der 17. Art Bodensee den Künstler Hannes Ludescher vor, der mit einem eigenen Stand vertreten ist. „Alle Künstler, die in Dornbirn die Plattform für einen meist ersten, großen Auftritt genutzt haben, sind im Kunstmarkt vertreten, freut sich Gfader.

Mit Vögeln, die in der Ausstellungshalle mit ihren spitzen Schnäbeln im Sand gelandet sind, macht der Kunstraum Dornbirn auf sich aufmerksam. „Kritische Masse“ nennt sich die Installation von Steinbrener / Dempf & Huber, die auf der Art Bodensee gezeigt wird. „Das Künstlertrio beschäftigt sich mit der Natur und dem Menschen und wie Kunst darüber reflektiert“, weiß Herta Pümpel vom Kunstraum Dornbirn. Bereits jetzt macht sie, gemeinsam mit dem Bildhauer Christoph Steinbrener, neugierig auf die nächste Ausstellung im Kunstraum Dornbirn.

Und weil die Art Bodensee, neben Performances und Unerwartetem, aus der Sicht der Galeristen vor allem auch eine Verkaufsmesse ist, sagt Besucher Erhard Witzel vom Kunsthaus Quadrart: „Für die Aussteller bleibt zu hoffen, dass neben vielen Kunstinteressierten auch Sammler und Käufer nicht ausbleiben“.

17. Art Bodensee, Messe Dornbirn

21. bis 23. Juli täglich von 11 bis 19 Uhr

Mehr Informationen unter: www.artbodensee.info oder www.facebook.com/artbodensee

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