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16 Tote bei Bombenanschlag

Bei einem Bombenanschlag im Hafenviertel der südphilippinischen Stadt Davao sind am Mittwochabend mindestens 16 Menschen getötet worden.

Bei einem Bombenanschlag im Hafenviertel der südphilippinischen Stadt Davao sind am Mittwochabend mindestens 16 Menschen getötet worden, darunter zwei Kinder und eine Nonne. 40 Personen wurden bei der Explosion verletzt, wie die Behörden der Insel Mindanao mitteilten.

Zunächst bekannte sich niemand zu der Tat. Die Behörden verdächtigten die Islamische Befreiungsfront Moro (MILF), die seit Jahren für die Unabhängigkeit Mindanaos kämpft.

Präsidentin Gloria Macapagal Arroyo kündigte einen umfassenden Kampf gegen die Verantwortlichen an. Am 4. März waren bei einem Anschlag auf den Flughafen von Davao 21 Menschen getötet worden. Die MILF bestritt eine Beteiligung an dieser Tat und bezeichnete den Anschlag als „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“.

Nach Angaben der Polizei detonierte die Bombe an einem Grillstand nahe dem Eingangstor zu einer Werft. Die Sicherheitsvorkehrungen hätten offenbar funktioniert, da es den Bombenlegern nicht gelungen sei, den Sprengsatz auf das Werftgelände zu bringen, sagte ein örtlicher Polizeisprecher. Stattdessen explodierte die Bombe dann inmitten zahlreicher belebter Imbissbuden und Restaurants. Sie soll vor allem Kinder und Verkäufer getötet und verletzt haben.

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