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150.000-Euro-Räuber nun in Ungarn gefasst

Schneller Fahndungserfolg. Nach dem Einbruch im Juweliergeschäft von Walfried Handle vom 17. November wurde der Täter nun in Ungarn geschnappt.

Anwohner verfolgten in der Nacht des Einbruchs eine flüchtenden Mann. Sie konnten eine detaillierte Beschreibung von Fluchtauto samt Kennzeichen abliefern.

Die internationale Fahndung blieb aber erfolglos. “Das Kennzeichen allerdings führte uns nach Ungarn”, erzählen die Ermittler. Schnell wurde klar, dass der flüchtige Daewoo ein Mietwagen war. Zwei Kriminalbeamte reisten daraufhin nach Ungarn, ermittelten gemeinsam mit den Kollegen.


Drei Tage später

Bereits drei Tage nach dem Einbruch konnten drei Verdächtige in einem Budapester Kaufhaus festgenommen werden. Bei ihnen wurden immerhin Uhren und Schmuck im Wert von 110.000 Euro sichergestellt, vom Rest – etwa 40.000 Euro Wert – fehlt jede Spur. Einer der Männer ist sogar geständig, zum Tatzeitpunkt in Feldkirch gewesen zu sein. Aber Einbrecher? Nein, er habe nur eine Sporttasche abgeholt. Die Fahnder sehen das anders: “Er ist der gesuchte Täter, da sind wir uns sicher”.

Juwelier Handle will die sichergestellte Ware zwar erst prüfen, “aber nach dem schnellen Fahndungserfolg bin ich schon erleichtert. Ich dachte, den erwischt man nie.” Der Verdächtige sitzt mittlerweile nicht mehr hinter Gittern, wird auf freiem Fuß angezeigt.

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