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15 Millionen Euro verbrannt

Vier Tote, 59 Verletzte und ein Sachschaden von 15 Millionen Euro, so die Bilanz der Brandverhütungsstelle Vorarlberg für 2004. Brandgeschehen Statistik 2004 [pdf - 421KB]

In Hohenems erstickte eine 96-jährige Frau im giftigen Rauch, in Feldkirch und Thüringerberg starben zwei über 80-jährige Frauen, weil ihre Kleider Feuer fingen. In Weiler verbrannte am 14. Juni ein 13-jähriges behindertes Mädchen. Zwei Drittel der Verletzungen bei Bränden entstehen nicht durch das Feuer, sondern durch den giftigen Rauch. Weniger Gebäudebrände “Die Gebäudebrände sind im Vergleich zum Vorjahr um 11 Prozent zurück gegangen”, so Kurt Giselbrecht, Leiter der Brandverhütungsstelle. Er lobt die Vorsicht der Bevölkerung und die gute Arbeit der Feuerwehren, die sich auch in der Bilanz niederschlägt: “Vorarlberg liegt europaweit im vorderen Bereich in Sachen Brandverhütung.” Die Bilanz wird auch Thema des heutigen Verbandstages der Vorarlberger Feuerwehren in Götzis sein. 500 Feuerwehrleute treffen sich, um die wichtigsten Themen des Jahres zu diskutieren. Mit der Aktion “Fit for Firefighting” soll die körperliche Leistungsfähigkeit der Einsatzkräfte gesteigert werden. http://vntipps.vol.at Brandstatistik 2004 Informationen zum Brandgeschehen des vergangenen Jahres in Vorarlberg zum Download. (PDF, 3 Seiten, 421 KB)

Aktion: 30.000 Rauchmelder

30.000 Rauchmelder wurden im Vorjahr in Vorarlberger Privathaushalten installiert. Allein 23.000 Melder verkauften sich im Rahmen der “VN”-Aktion. “Wir sind dem Ziel ‘jedem Haushalt seinen Rauchmelder’ ein großes Stück näher gekommen”, freut sich Kurt Giselbrecht. Nun sei geplant, die erfolgreiche Aktion weiter voranzutreiben. “Mit der Anschaffung eines Melders ist es nicht getan. Wichtig ist vor allem, den Melder zu montieren”, mahnt Giselbrecht.

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