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15. "Licht aus" für das Klima zur "Earth Hour" am Samstag

WWF warnt dabei vor Klimakiller Kerze
WWF warnt dabei vor Klimakiller Kerze ©APA
Vom Brandenburger Tor in Berlin über die Christusstatue in Rio de Janeiro bis hin zum Wiener Schloss Schönbrunn in Österreich: Am Samstag, dem 27. März, geht um 20.30 Uhr für die fast schon traditionelle "Earth Hour" wieder für eine Stunde das Licht aus.

Die Idee zur "Earth Hour" wurde vor 14 Jahren in Australien von der Umweltstiftung WWF geboren. Heute ist sie laut der Stiftung die größte weltweite Klima- und Umweltschutzaktion der Welt.

Zukunft ohne Klimakrise

In Österreich haben neben dem Schloss Schönbrunn auch das Belvedere in Wien sowie das Ars Electronica Gebäude in Linz ihre Teilnahme angekündigt, berichtet der WWF Österreich zur 15. Ausgabe. Mittlerweile werde die "Stunde der Erde" auf allen Kontinenten in mehr als 180 Ländern veranstaltet. Weltweit nehmen mehr als 7.000 Städte teil, hieß es. Die Idee zur dunklen Stunde wurde vor 14 Jahren in Australien von der Umweltstiftung WWF geboren. Die Licht-Aus-Aktion könne ein Zeichen für die Energiewende, mehr Klimagerechtigkeit oder eine Zukunft ohne Klimakrise sein.

Die Organisatoren wollen zudem möglichst viele Interessierte an dem Abend auf ihre Kanäle in sozialen Medien locken. Sie haben unter anderem ein spektakulären Video angekündigt, dass dort gepostet werden soll, und hoffen, das möglichst viele Menschen dies über ihre eigenen Kanäle teilen, damit es das meistgesehene Video der Welt wird. Das heißt, Handy- und Computer abschalten gehört nicht zu den Empfehlungen, stattdessen taggen die Teilnehmer #EarthHour2021 und #togetherpossible.

Dinner bei Kerzenlicht

WWF Deutschland erinnerte für die diesjährige Stunde auch an die Corona-Maßnahmen: "Wenn Sie planen, rauszugehen, halten sie sich bitte an die Regeln, tragen sie Masken und halten sie Abstand zu anderen", bitten die Organisatoren auf ihrer Webseite. Für die Indoor-Stunde werden beispielsweise Dinner bei Kerzenlicht vorgeschlagen, nicht ohne vor dem Klimakiller Kerze zu warnen: Die meisten handelsüblichen Exemplare seien aus dem Erdölprodukt Paraffin oder aus Stearinwachs, das Palmöl von einer Plantage enthalten kann, für die Regenwald abgeholzt wurde. Der WWF schlägt deshalb Kerzen aus Bienenwachs, Sojawachs oder Raps vor.

(APA/dpa)

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