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15 Jahre Dompfarrer

(r.) Dompfarrer Rudolf Bischof mit Primiziant Rainer Büchel und Bürgermeister Wilfried Berchtold.
(r.) Dompfarrer Rudolf Bischof mit Primiziant Rainer Büchel und Bürgermeister Wilfried Berchtold. ©Manfred Bauer
Vor 15 Jahren übernahm Rudolf Bischof die Dompfarre und ist dankbar, dass er dieses Amt ausüben darf.
15 Jahre Dompfarrer

Feldkirch – Der 69jährige Dompfarrer, Monsignore Rudolf Bischof, und seit 16. November Ständiger Stellvertreter des Diözesanadministrator, fühlt sich in Feldkirch wohl und seine „Schäfchen“ schätzen ihn als verständnisvollen, geselligen, kompetenten und hervorragenden Mann der Kirche. Im letzten „Pfarrblatt St. Nikolaus“ schreibt Bischof rückblickend auf seine segensreiche Tätigkeit in der Dompfarre: „So darf ich nun dankbar auf diese 15 Jahre zurückschauen und allen danken, die mitgeholfen haben, dass wir die Botschaft Jesu weitergetragen haben“.

Bescheiden

Mit Stolz könnte Bischof schreiben, „I hon des und, und des alles gmacht….“, aber das entspräche nicht seiner bescheidenen Art, er schreibt: „So darf ich allen danken, die beigetragen haben, dass äußerlich so Vieles geschehen konnte. Wir haben in diesen Jahren die Renovierung des Friedhofs fertiggestellt, die Restaurierung des wunderschönen Kirchenraums der Friedhofskirche durchgeführt. Es wurden die Herrenhäuser außen neu gestaltet und fast alle innen adaptiert, und es wurde die von vielen bewunderte Hl. Kreuzkapelle im Kehr innen restauriert, sodass wir dort wieder Maiandachten und Oktoberrosenkränze halten dürfen. Weiters konnten wir eine große Domrenovierung durchführen und uns über den Meilenstein in der Feldkircher Pfarrgeschichte, die Rückführung der Wolf-Huber-Tafeln des St. Anna Altars, freuen.“ Doch damit nicht genug, bedankt sich Bischof bei Herbert Albrecht für die Neugestaltung des Altarraumes. Weiters sei der gesamte Glockenstuhl erneuert, drei neue Glocken angeschafft und Anfang Dezember der neugestaltete Pfarrkeller „Im Pfarrhaus“ eröffnet worden.

Allen Danken

Neben all diesen Äußerlichkeiten ist es Dompfarrer Bischof auch zu verdanken, dass die Dommusik, Orchester, Chor und Organist auf eine gute Grundlage gestellt werden konnten. Abschließend meint Bischof im Pfarrblatt: „All das ist nur möglich, wenn alle mithelfen. Darum möchte ich auch keinen Namen nennen, weil ich weiß, dass alle wichtig sind, jene die große und jene die kleine Beiträge liefern, die mithelfen im Gestalten und jene die mit uns feiern. Ich bin froh in dieser Gemeinde zu sein und danke allen für die vergangenen 15 Jahre!“

Diözesanadministrator

Last but not least wurde Dompfarrer Monsignore Rudolf Bischof im vergangenen Monat gebeten, den „Posten“ als „Ständiger Stellvertreter des Diözesanadministrator“ zu übernehmen, dafür bedankte er sich mit den Worten: „An erster Stelle möchte ich mich für das Vertrauen bedanken, das Benno Elbs und die Mitglieder des Konsultorenkollegiums mir mit ihrer Bitte entgegengebracht haben. Das Leben und die Sorge um unsere Diözese waren und sind mir immer ein ganz besonderes Anliegen. Daran mitzuarbeiten, diese Sorge zu teilen und das kirchliche Leben zu gestalten, als Priester wie nun auch als Ständiger Stellvertreter des Diözesanadministrators, ist mir Freude und Auftrag gleichermaßen“.

Kurzbiografie Dompfarrer Monsignore Rudolf Bischof

Rudolf Bischof wurde am 12. Juni 1942 in Bezau geboren, maturierte 1961 am Bundesgymnasium in Bregenz und begann daran anschließend sein Theologiestudium an der Universität Innsbruck.

1967 wurde Rudolf Bischof zum Priester geweiht und war bis 1972 als Kaplan in Frastanz und bis 1987 als Pfarrer in Lustenau tätig. In seine Zeit in Lustenau fallen u. a. der Bau der Guthirtenkirche und des Pfarrzentrums in Lustenau Hasenfeld. Zwischen 1987 und 1996 stand Rudolf Bischof dem Innsbrucker Priesterseminar als Regens vor und leitet seit 1996 die Dompfarre St. Nikolaus in Feldkirch.

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