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15.000 Volt Stromstoß überlebt

Ein Tiroler Eisenbahner hat in der Nacht auf Mittwoch einen starken Stromstoß überlebt. Der 40-jährige Verschieber aus Zams berührte im Bahnhof Ludesch ein herabhängendes Seil, das Kontakt zur 15.000 Volt-Fahrleitung hatte.

Der Verletzte wurde nach Erstversorgung durch den Notarzt in die Intensivstation des Landeskrankenhauses Feldkirch eingeliefert und war Mittwochnachmittag außer Lebensgefahr.

Wie die Ermittlungen der Polizei ergeben haben, schob gegen 2.20 Uhr eine Lok drei Waggons vom Bahnhof Ludesch in Richtung Bludenz. Der 40-jährige Verschieber aus Zams stand während der Fahrt auf dem Trittbrett des vordersten Wagens. Noch im Bahnhof Ludesch kam der Mann mit einem senkrecht herabhängenden, gerissenen Seil in Kontakt, an dem normalerweise die Fahrleitung befestigt ist. Das Stück hatte Kontakt zur 15.000 Volt-Oberleitung und versetzte dem Eisenbahner einen kurzen Stromschlag. Er konnte den Lokführer noch durch Zurufen alarmieren, worauf dieser die Verschubgarnitur nach ca. 100 Metern zum Stillstand brachte. Die Arlberg-Bahnstrecke war nach dem Unfall bis 3.30 Uhr gesperrt.

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