Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Mehrere Tote bei Anschlag auf Uran-Mine und Kaserne im Niger

Verteidigungsminister: Angreifer auf Kaserne "ausgeschaltet".
Verteidigungsminister: Angreifer auf Kaserne "ausgeschaltet". ©DAPD
Zwei Selbstmordattentäter haben am Donnerstag im Niger Militär- und Unternehmenskreisen zufolge Anschläge auf eine Uran-Mine des französischen Energiekonzerns Areva und Kasernen verübt. Areva teilte mit, dass bei dem Angriff auf die Mine in Arlit 13 Mitarbeiter verletzt worden seien.
Anschlag auf Uran-Mine im Niger

Aus Militärkreisen verlautete, nach dem Anschlag auf den Stützpunkt in Agadez sei ein Feuergefecht ausgebrochen. Dem Selbstmordattentäter seien weitere Terroristen gefolgt. Die Lage sei inzwischen unter Kontrolle. Westliche Diplomaten sprachen von zehn Toten.

“Verabscheuungswürdiger” Angriff

Die Angriffe fanden etwa zur selben Zeit statt. “Er sprengte sich in die Luft und ist die einzige Person, die getötet wurde”, sagte ein Areva-Mitarbeiter zu dem Selbstmordanschlag in Arlit. Es gebe einige Verletzte, ein Mensch sei ins Krankenhaus gebracht worden. Areva verurteilte die Tat als “verabscheuungswürdigen Angriff”.

Areva beutet seit fünf Jahrzehnten die Uran-Minen in Niger aus. Von dort stammt ein Großteil des Urans für die Atomkraftwerke in Frankreich. Islamisten hatten nach der französischen Intervention im benachbarten Mali damit gedroht, französische Einrichtungen in der Sahel-Zone anzugreifen.

Angreifer “neutralisiert”

Nach dem zweiten Anschlag kam es zu schweren Kämpfen mit dem Militär. Nach Angaben von Verteidigungsminister Mahamadou Karidjo wurden die “Angreifer neutralisiert”. Die Regierung in der Hauptstadt Niamey macht die Islamisten der “Bewegung für Einheit und Jihad in Westafrika” (MUJAO) für die Anschläge verantwortlich.

Einsatz gegen Islamisten

Die beiden Anschläge gelten als ein weiteres Zeichen dafür, dass sich der islamistische Aufstand im westafrikanischen Mali in der Region ausbreitet. Die dortige Regierung hat französische Truppen zu Hilfe gerufen, um die islamistischen Rebellen niederzuringen. Am Einsatz gegen die Islamisten beteiligten sich auch nigrische Truppen. Jüngst griffen Streitkräfte des Niger auch im benachbarten Nigeria ein, um gegen Islamisten der Bewegung “Boko Haram” vorzugehen. Bei Zusammenstößen in der nigerianischen Stadt Baga kamen dutzende Menschen ums Leben. (APA)

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Welt
  • Mehrere Tote bei Anschlag auf Uran-Mine und Kaserne im Niger
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen