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13 Verletzte bei ETA-Bombenattentat

ETA-Anschläge in Spanien wurden auch zwei Ausländer schwer verletzt. Ein Deutscher ist nach einer Notoperation außer Lebensgefahr. Insgesamt gab es 13 Verletzte.

Bei Bombenanschlägen mutmaßlicher ETA-Terroristen auf zwei Urlauber-Hotels an der spanischen Costa Blanca sind am Dienstag 13 Menschen verletzt worden, sieben davon Ausländer. Der Zustand eines 30-jährigen Niederländers galt wegen eines Schädelbruchs als sehr ernst. Er lag im Koma auf der Intensivstation. Ein 24-jähriger Hamburger Sprachschüler, trug durch Glassplitter schwere Verletzungen an der Schläfe und am Hals davon, wie die Behörden mitteilten. Er sei nach einer Notoperation aber außer Lebensgefahr. Die ausländischen Opfer – zwei Schwedinnen- zwei Russinnen und ein Brite – waren in einer Sprachschule in Alicante, als der erste Sprengsatz hochging.

Die Bomben explodierten um die Mittagszeit im Abstand von wenigen Minuten in Hotels im Zentrum der Provinzhaupstadt Alicante und im nahe gelegenen Badeort Benidorm. Kurz zuvor hatte ein anonymer Anrufer im Namen der baskischen Untergrundorganisation ETA vor den Bomben gewarnt. Sie gingen hoch, als die Polizei beide Herbergen gerade evakuiert hatte. Zwei Sprengstoffexperten wurden ebenfalls verletzt. An der Costa Blanca haben auch viele Deutsche Ferienwohnungen. Sie befinden sich aber zumeist außerhalb der Touristen-Hochburgen.

„Nur das schnelle Eingreifen der Polizei hat ein Massaker verhindert“, sagte der Delegierte der spanischen Regierung in der Region Valencia, Juan Cotino. Die Bomben seien früher explodiert als von den Terroristen angekündigt. Zum Zeitpunkt der Anschläge waren Tausende Urlauber in beiden Badeorten auf der Straße und an den Stränden. Im Fernsehen war zu sehen, wie ein blutüberströmter Tourist von Sanitätern versorgt wurde. Durch die Wucht der Explosion entstanden zudem an beiden am Strand gelegenen Gebäuden erhebliche Sachschäden.

Die Bombe in Alicante war von den Terroristen – in einem Koffer versteckt – in einem der Zimmer deponiert worden, erklärte Innenminister Angel Acebes. Das Zwei-Sterne-Hotel „Bahia“ befindet sich im ersten Stock eines siebengeschossigen Gebäudes nur 200 Meter vom Strand entfernt. Daneben liegt auch die Sprachschule sowie ein Büro der regierenden konservativen Volkspartei (PP) von Ministerpräsident Jose Maria Aznar. Die Bombe im Hotel „Nadal“ in Benidorm war in einem Sackerl ebenfalls in einem der Zimmer versteckt. Sie ging hoch, als die Experten den Sprengsatz suchten. Vier Beamte wurden verletzt. „Es war eine Falle für die Polizei“, sagte Acebes.

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