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125 Jahre – und kein bisschen leise

Am Samstag lud das BG Dornbirn, als weiteren Höhepunkt im Jubiläumsjahr, zum Absolventenfest. 850 junge und junggebliebene Absolventen feierten ein rauschendes Fest.

Ein großes „Hallo“ und „Kennscht´mi no?“ prägte den Abend. Die ehemaligen Schüler(innen) der Traditionsschule erneuerten ihre Klassengemeinschaft und hatten sich viel zu erzählen. Zahlreiche Ehrengäste waren vertreten. Erfolgreiche Vertreter aus Politik und Wirtschaft schwelgten schmunzelnd in Erinnerungen an ihre „Realschulzeit“. Mit Maturajahrgang 1931 zählte, der langjährige Chef des WIFI Dornbirn, Dipl.-Ing. Bruno Agerer, der heuer seinen 90. Geburtstag feiert, als ältester Absolvent. Organisator Professor Mag. Manfred Pillei und sein Team aus Pädagogen und Schüler(innen) boten den Gästen an diesem Abend einen bunten Mix an Unterhaltung, mit Kabarett, Tanz und Musik. Direktor Hofrat Mag. Wolfgang Klocker führte in einem Spaziergang durch die Geschichte der Schule. Tobias Fend, Johannes Oelz und Nina Winkler boten Schauspielkunst. Viel Applaus gab es für die „Modeschau im Wandel der Zeit“, sowie den Film „Das BG Dornbirn heute“ von Martin Frontull und Stefan Fußenegger. Fehlen durfte an diesem Abend natürlich nicht die „Realschulmusik“ unter Leitung von Karl Heinz Rigger und das Trio „Real“ mit jungen Talenten. Ein unterhaltender Abend, der weit nach Mitternacht endete und an dem man des Öfteren singen hörte: „Immer wieder, immer wieder BGD“.

„Das Absolvententurnier war ein großer Erfolg, der einlädt weitere solche Turniere zu veranstalten“ zog Organisator Professor Winfried Häfele, nach einem spannenden Turniernachmittag Resümee.

Bis von Wien waren die ehemaligen Bundesgymnasiumsschüler und Schülerinnen angereist, um klassenweise, sportlich gegeneinander anzutreten. Das engagierte Organisatorenteam mit Prof. Barbara Anselmi, Prof. Heinz Natter und Prof. Winfried Häfele hatte 35 Fußballspiele und 18 Volleyballspiele zu koordinieren. „Der bunte Mix aus Hobbyspielern und teilweise erfahrenen Vereinsspielern in den Klassen, machte die Spiele besonders spannend“ erzählte Häfele. Mit viel Spaß aber auch mit großem Ehrgeiz, zeigten die Sportler(innen) den vollen Einsatz. Beim Fußball-Finalspiel der 8a Klasse, Maturajahrgang 1990 gegen die 8b, Jahrgang 1998 gab es Spannung bis zur letzten Sekunde. Nach einem Elferschießen, musste sich die 8b Klasse, die bereits 1997 und 1996 die Schulmeisterschaft gewonnen hatte, der 8a Jahrgang 1990 geschlagen geben. Fußballspieler Simon Reis enttäuscht nach dem Spiel: „Natürlich wollten wir unbedingt den Jahrhunderttitel gewinnen. Aber wir kommen wieder, das gibt Revanche!“ betonte er. Nicht weniger spannend war das Volleyballfinale. Den hart umkämpften Finaleinzug schaffte die Klasse 8b Maturajahrgang 1994, die 8b Jahrgang 2001 und überraschend, die ausgezeichnet spielenden „Oldies“, 1968, Klasse 8c. Den verdienten Sieg errang schließlich die 8b Jahrgang 2001. Das Geheimnis des Erfolges der „Oldies“, mit ausgezeichnetem zweiten Platz, von 12 Volleyballmannschaften: „Wir haben natürlich vorher ordentlich trainiert“ so Sportler Prof. Thomas Leimser. Das Organisatorenteam zeigte sich begeistert: „Ein toller Sportnachmittag, der erfreulicherweise auch ohne größere Verletzungen über die Bühne ging“.

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