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120 Kilo Marihuana gelagert: Vorarlberger verurteilt

Der Angeklagte fungierte als Warenlager für das Marihuana.
Der Angeklagte fungierte als Warenlager für das Marihuana. ©VOL.AT (Themenbild)
Ein 21-jähriger Vorarlberger, der sein Haus einem Drogenhändler-Ring zur Verfügung stellte, ist am Freitag am Landesgericht Feldkirch zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden.

Der Drogenabhängige wurde als Beitragstäter für schuldig befunden. In seinem Haus sollen 120 Kilogramm Marihuana gelagert und portioniert worden sein, berichtete ORF Radio Vorarlberg. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Drogen zum Verkauf vorbereitet

Der 21-Jährige soll über ein Jahr lang sein Haus zur Verfügung gestellt haben, damit das Rauschgift dort abgepackt und direkt an die Kunden weiterverkauft werden konnte. So hätten vor allem die Rädelsführer des Rings dort Drogen portioniert, er habe teilweise dabei geholfen, so der Mann vor Gericht.

Den Verkaufserlös habe er an die Schmuggler weitergegeben, damit diese damit weitere Drogen aus der Schweiz nach Vorarlberg holen konnten. Bezahlt worden sei er mit Drogen für seinen eigenen Konsum.

“Milde Strafe”

Bei einem Strafrahmen von bis zu 15 Jahren Haft sei die dreieinhalbjährige Freiheitsstrafe ein mildes Urteil, hielt das Gericht fest. Der seit Februar in U-Haft sitzende Angeklagte bat um Bedenkzeit. In Zusammenhang mit dem von der Polizei gesprengten Vorarlberger Drogenring kam es am Landesgericht Feldkirch bereits zu mehreren Verurteilungen. (APA)

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