Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

120 Betriebe öffnen für VolksschülerInnen ihre Pforten

Schaffar-Tag am 16. und 17. Mai 2008 gewährt spannende Einblicke in die Welt der Unternehmen

Die allgegenwärtige Diskussion um den Fachkräftemangel und die Verschärfung der Situation durch Geburtenrückgänge und den demografischen Wandel waren Ausgangspunkt der Bildungsoffensive „Wif-zack“ der Wirtschaftskammer Vorarlberg.

Mit „Wif-zack“ und den damit verbundenen Maßnahmen setzt sich die Wirtschaftskammer Vorarlberg zum Ziel, langfristig dem Fachkräftemangel und dem zunehmenden Desinteresse an Mathematik und Naturwissenschaften entgegenzuwirken. Verstärkt sollen zudem die Lern-, Leistungs- und Lebensfreude von Kinder und Jugendlichen thematisiert werden.

Der Projektstart erfolgte im Frühjahr 2006. In mehreren Arbeitsgruppen mit über 50 Personen aus den unterschiedlichsten Bereichen (Ausbilder, Pädagogen, Unternehmer, Führungskräfte, WK-Mitarbeiter, Mitarbeiter der Partnerorganisationen BIFO und VVG) wurden an speziellen Maßnahmen für diese Initiative gearbeitet.

Ein konkret daraus entstandenes Projekt ist der Schaffar-Tag, dessen Konzept über die Vorarlberger Volkswirtschaftliche Gesellschaft (VVG) erarbeitet wurde. Nach einem Jahr Vorlaufzeit ist es am 16. und 17. Mai 2008 nun soweit. An diesen zwei Tagen öffnen 120 Vorarlberger Betriebe – Freitag von 15-18 Uhr und Samstag von 9 -12 Uhr – ihre Pforten für Kinder der 3./4. Klasse Volksschule. „Unser Ziel ist es, Kinder möglichst früh mit der Arbeitswelt zu konfrontieren und ihnen so Zugänge zu spannenden Tätigkeiten zu ermöglichen. Die Kinder sollen hineinschnuppern können und selbst tätig werden“, erklärt der Projektverantwortliche Michael Haim von der VVG. „Denn“, so Haim weiter, „für diese Altersgruppe gibt es bislang keine solche Gelegenheit“.

Daher wird beim Schaffar-Tag auch nicht über Berufe, sondern über Tätigkeiten gesprochen, wobei diese für die 9- bis 10-Jährigen von den sich kostenlos zur Verfügung stellenden Betrieben entsprechend altersgerecht aufbereitet werden. 2.250 Volksschulkinder der 3. und 4. Klassen von über 70 Volksschulen haben sich für den erstmaligen und landesweiten Schaffar-Tag angemeldet.
Aus organisatorischen Gründen wurden vorarlbergweit 12 Zonen geschaffen, um Wege für die Besucher zu verkürzen und eine gewisse Mobilität zu gewährleisten.
Kern des Schaffar-Tages ist ein Modul, in dem die Kinder ca. 40 Minuten (sich stündlich wiederholend) die Gelegenheit erhalten, eine kleine Tätigkeit aus dem betrieblichen Umfeld selbst durchzuführen. Danach erfolgt der Wechsel in einen nächsten Betrieb.
„Natürlich können auch Kinder, die sich bislang noch nicht über die teilnehmenden Schulen angemeldet haben, vorbei kommen. Dabei gilt es allerdings zu bedenken, dass das Programm in den Betrieben auf die Altersgruppe der 9- bis 10-Jährigen zugeschnitten ist. Wir wollen daher den Schaffar-Tag in den nächsten Jahren gerade für die heute jüngeren Kinder wiederholen und zu einer fixen Einrichtung machen“, betont Michael Haim.
Lobende Worte findet der Projektleiter für die 120 Betriebe aus allen Sparten. „Sie stellen sich kostenlos zur Verfügung und entwickeln eigenständig altersgerechte Programme. Damit helfen uns die Betriebe sehr, die Vielfalt des Wirtschaftslebens in unserem Land für Kinder zugänglich zu machen.“

Den Abschluss des „Schaffar-Tag“ bildet ein Wettbewerb für die angemeldeten Schulklassen in 2 Kategorien. Die besten von Schülern gestalteten „Wif-zack“-Reportagen in Comic-Form bzw. als „Wif-zack“-Magazin (Wandzeitung) werden ausgezeichnet und mit Preisen prämiert.

Bildunterschriften
Schaffar-Tag 1: 120 Vorarlberger Betriebe öffnen die Pforten für 9- und 10-jährige Kinder
Schaffar-Tag 2: Spannende Einblicke in die Welt der Technik.
Schaffar-Tag 3: Kinder sollen selbst ausprobieren dürfen.

Factbox:
01 Montafon: 136 Kinder, 7 Betriebe
02 Bludenz/Umgebung: 197 Kinder, 10 Betriebe
03 Walgau: 209 Kinder, 11 Betriebe
04 Feldkirch/Umgebung: 188 Kinder, 9 Betriebe
05 Vorderland: 176 Kinder, 10 Betriebe
06 Kummenberg: 167 Kinder, 10 Betriebe
07 Hohenems: 197 Kinder, 9 Betriebe
08 Dornbirn: 183 Kinder, 10 Betriebe
09 Lustenau/Höchst/Fußach: 222 Kinder, 10 Betriebe
10 Bregenz/Hard/Hörbranz: 175 Kinder, 10 Betriebe
11 Hofsteig: 215 Kinder, 13 Betriebe
12 Bregenzerwald: 183 Kinder, 10 Betriebe

Fill 1Created with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Feldkirch
  • 120 Betriebe öffnen für VolksschülerInnen ihre Pforten
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen