1,2 Tonnen Lebens- und Genussmittel an Grenze sichergestellt

Reisebus aus Moldau gestoppt
Reisebus aus Moldau gestoppt ©APA/BMF
510 Kilogramm Fleisch und Fisch, 330 Kilo Obst und Gemüse, 304 Liter Alkohol, 84 Kilo Käse und 320 Zigaretten - diese Ladung wollte ein Moldauer Reisebus mit 25 Insassen Ende Oktober nach Frankreich schmuggeln. Am Grenzübergang Nickelsdorf endete die Fahrt allerdings, berichtete das Finanzministerium. Die drei Buslenker mussten eine Geldstrafe in Höhe von 1.300 Euro zahlen. Die insgesamt 1,2 Tonnen an Lebens- und Genussmittel werden vernichtet.

Die Nahrungsmittel und Alkoholika wurden von den Buslenkern in Moldau als Sendungen übernommen und lose im Gepäckraum des Busses verstaut. Fleisch, Milchprodukte, andere tierische Erzeugnisse und Pflanzen unterliegen bei der Einfuhr im Reiseverkehr aber Beschränkungen. Dies soll die Einschleppung von Seuchen und Krankheiten verhindern. Zum Teil bestehen Einfuhrbeschränkungen oder sogar Einfuhrverbote. "Die Zöllnerinnen und Zöllner achten daher verstärkt auf die illegale Mitnahme von Pflanzen und tierischen Lebensmitteln und unterbinden diese zum Schutz unserer Verbraucher, unseres Lebensraumes und unserer Wirtschaft", stellte dazu Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) fest.

In den ersten drei Quartalen 2021 wurden vom Zollamt Österreich bereits 10,7 Tonnen Pflanzen und 21,9 Tonnen tierische Lebensmittel beschlagnahmt. Dies sei vor allem auf Schwerpunktkontrollen des Zolls in diesem Bereich zurückzuführen, hieß es.

(APA)

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