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12 Künstler zu sich selbst: Ausstellung im Kunstverein Salzburg

Wie auch in den vergangenen Jahren versucht der Salzburger Kunstverein auch heuer in seiner Jahresausstellung einen Überblick oder zumindest einen Einblick in das aktuelle künstlerische Schaffen in Salzburg zu geben.

“Memory Circus” heißt die Schau, zu der 64 im Kunstverein engagierte Künstler ihre Arbeiten eingereicht haben. Zwölf ausgewählte Positionen sind ab morgen, Donnerstag, im großen Saal im Künstlerhaus zu sehen.

“Rekonstruieren der eigenen Geschichte oder auch das Konstruieren fremder Geschichten anhand von Fundstücken und Inszenierungen”: Das war die ein wenig vage Vorgabe von Kuratorin Alice Cantaluppi aus der Schweiz. Herausgekommen ist in “Memory Circus” dennoch eine Reihe sehr persönlicher Arbeiten in Bezug zur eigenen Persönlichkeit.

Alexandra Baumgartner etwa hat eine Collage aus 30 gesammelten Ölbildern von anonymen aber für die Künstlerin bezeichnenden Familienszenen beigesteuert. Jochen Höller hat Daten von Familienmitgliedern zu einem grafischen Soziogramm in Form eines Stammbaumes zusammengestellt, und Erik Hable präsentiert in seiner Installation “Revue d`OEuvre” beliebige, in Plastikfolie verpackte Gegenstände aus seiner alten Wohnung: “Jeder der will, kann sich meine Sachen aus der Installation heraus einfach mit nach Hause nehmen”, so Hable verschmitzt.

Michaela Frühwirth hat ein “Staumauer” betiteltes, großformatiges Bleistiftbild gemalt, für das sie den mit 3.000 Euro dotierten Förderpreis des Landes 2008 bekommen hat. Sylvia Winkler und Stephan Köperl haben in Frankreich einem Radieschen mit der Fotokamera beim Wachsen zugeschaut und die stolze Frucht in Harz gegossen. Thomas Hörl wiederum zeigt eine Buntstift-Zeichnung seiner Lieblingskirche in Polen und die Bretter, die beim Verschieben der Kirche zum Einsatz gekommen sind.

“Die Ausstellung ist keinesfalls eine Art ‘best of Kunstverein’, man hätte genauso gut ganz andere Künstler ausstellen können”, so Kuratorin Alice Cantaluppi. “Aber mit diesen zwölf Positionen von Künstlern zu ihrer persönlichen Geschichte ist eine Ausstellung entstanden, die nicht nur in ihren Einzelteilen, sondern als Ganzes funktioniert.”

“Memory Circus” ist ab morgen, Donnerstag geöffnet, der Eintritt ist gratis. Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 25. Jänner 2009. Mehr Informationen dazu gibt es beim Salzburger Kunstverein, unter der Telefonnummer 0662/84 22 94 und unter http://www.salzburger-kunstverein.at.

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