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12 Monate Haft nach tödlichem Verkehrsunfall

Für einen 26-jährigen Mann aus Au kam in der Nacht auf Samstag jede Hilfe zu spät. - © APA
Für einen 26-jährigen Mann aus Au kam in der Nacht auf Samstag jede Hilfe zu spät. - © APA
Ein 24-jähriger Mann ist am Dienstag am Landesgericht Feldkirch wegen fahrlässiger Tötung unter besonders gefährlichen Verhältnissen zu einer Freiheitsstrafe von zwölf Monaten verurteilt worden.
Prozess nach tödlichem Unfall
Tödlicher Verkehrsunfall in Au

Davon wurden acht Monate auf Bewährung ausgesprochen. Der Bregenzerwälder war im November 2012 maßgeblich an einem Verkehrsunfall beteiligt, bei dem ein 26-Jähriger ums Leben kam. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Ein Toter, drei Verletzte

Zu dem Unfall in Au kam es am 10. November 2012. Der 24-Jährige war mit seinem Pkw auf der Bregenzerwaldstraße unterwegs. An einer Kreuzung kam es gegen 2.30 Uhr zur Kollision mit dem Pritschenwagen des 26-Jährigen. Dieser hatte das herannahende Auto des 24-Jährigen übersehen und war in die Kreuzung eingefahren. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurde der Pritschenwagen gegen die Terrasse eines angrenzenden Gasthauses gedrückt. Der 26-jährige Lenker wurde dabei aus dem Wagen geschleudert. Für ihn kam jede Hilfe zu spät, er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Der heute 24-Jährige erlitt eine schwere Gehirnerschütterung, seine beiden 17 und 19 Jahre alten Mitfahrer wurden leicht verletzt.

Unfallopfer mitschuldig

Der Angeklagte war laut Polizeiangaben zum Unfallzeitpunkt mit einer Geschwindigkeit von 72 Stundenkilometern unterwegs. Erlaubt waren 50 km/h. Zudem saß der 24-Jährige alkoholisiert am Steuer, ein Test ergab einen Blutalkoholwert von 1,1 Promille. Der unbescholtene Mann zeigte sich geständig. Laut Richter Norbert Melter lag eine starke Mitschuld des tödlich verunglückten 26-Jährigen vor, da er auf der Kreuzung die Vorfahrtsregeln verletzt habe. Der Strafrahmen für fahrlässige Tötung unter besonders gefährlichen Verhältnissen liegt bei bis zu drei Jahren Haft.

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