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12 Hühner zum Ersticken verurteilt

Schwarzach - Vorarlbergs Tierretter Karl-Heinz Hanny hat 12 Hühner vor dem Ersticken gerettet: Die Tiere waren stundenlang in fest zugebundenen Papiersäcken transportiert worden.  

<RTE>Karl-Heinz Hanny, Tierretter aus Vorarlberg, ist zu einem unglaublichen Einsatz gerufen worden: ein Geflügelhalter hatte 12 seiner Hühner zum  
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Schlachten verkauft und sie in fest zugebundenen Papiersäcken überführt. „Das Schlachten von Hühnern ist durchaus okay“, so der Tierretter,  
„die Tiere aber in Papiersäcken ohne Luftzufuhr zu transportieren ist grausame Tierquälerei! Man muss die Hühner ja nicht noch quälen, bevor sie geschlachtet werden“.  
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Jener Amtstierarzt, welcher die Hühner beschlagnahmt hatte, hatte den Tierretter gerufen. Das Geflügel war von einer aufmerksamen Bewohnerin eines Wohnhauses entdeckt worden. 
Zuvor lagen die Tiere vermutlich schon stundenlang in den Papiersäcken im Hausflur. 
„Die Frau hatte sich gewundert, warum sich die Papiertüten bewegen und die Polizei alarmiert“, so der Tierretter.  
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<P><STRONG>Interview Tierretter Karl-Heinz Hanny</STRONG>  
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<P>„Es grenzt an ein Wunder, dass alle 12 Hühner überlebt haben und nicht erstickt sind“, so Karl-Heinz Hanny.  
Immerhin waren die Tiere stundenlang ohne Luft zu dritt in den Papiertüten gefangen.  
„Als ich die Tüten geöffnet habe, wurden mit drei geöffnete Schnäbel entgegengestreckt, welche verzweifelt nach Luft geschnappt haben,“ erzählt der Tierretter.  
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Die beschlagnahmten Hühner werden jetzt vorerst bei Karl-Heinz Hanny unterkommen. 
Innerhalb von zwei Monaten hat der Besitzer das Recht, die Tiere auszulösen.  
Allerdings nur, wenn er sie in anständigen Behältern transportiert.  
Ob ihn eine Strafe wegen Tierquälerei erwartet, ist noch nicht klar.  
 
 
 
 
 

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