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119 Anzeigen wegen Schulschwänzen: „Auch die Eltern sind gefordert“

119 Anzeigen wegen Schule "schwänzen" im Ländle
119 Anzeigen wegen Schule "schwänzen" im Ländle ©Miro Kuzmanovic
Bregenz – Letztes Jahr gingen 119 Anzeigen wegen Schulschwänzens bei der Vorarlberger Bezirkshauptmannschaften ein. Bei einer Zahl von 50.000 Schülern in Vorarlberg sind das, laut Schullandesrat Siegi Stemer, nicht viele Schulpflichtverletzungen.
Schulpflicht bedeutet gemeinsame Verantwortung

„Auch die Eltern sind gefordert“, so Siegi Stemer. Denn, laut dem Landesschulrat, sind unter den 119 Anzeigen auch einige Schüler die mehrfach angezeigt wurden. Deshalb sei nicht nur die Schule gefordert, wenn es darum geht, die Schulpflichtverletzungen zu reduzieren. „Wenn es Anzeichen gibt, dass Kinder und Jugendliche nicht mehr zur Schule gehen wollen, dann muss man gemeinsam mit den Eltern reagieren“, stellt der Landesschulrat klar. Denn dann seien gemeinsame Gespräche mit den Eltern, den Schülern und den Verantwortlichen zu suchen.

Strafe alleine nicht sinnvoll gegen “Schwänzen”

„Das Schulschwänzen hat meist ein tiefere Ursache, der man auf den Grund gehen muss“, weiß Siegi Stemer. Als letzte Konsequenz für das „Schwänzen“ sieht der Landesschulrat eine Geldstrafe für notwendig, „aber als einzige Maßnahme nicht sinnvoll.“ Bei einer Geldstrafe werde die Ursache der Schulpflichtverletzung nicht behoben. Deshalb setze man, laut Siegi Stemer, seit Jahren auf Prävention und Vorbeugung.

VOL.AT/Raphael Voller

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