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111 Kilometer gegen die Zeit

Am Sonntag wurde zum siebten Mal eines der härtesten Inline-Rennen der Schweiz ausgetragen: der One-eleven St. Gallen-Thurgau. Nach 111 Kilometern hieß der Sieger Richard Deniaud aus Nantes.

Die Mitglieder des Inline-Teams Liechtenstein zeigten eine tolle Kampfmoral und vermochten sich gut in Szene zu setzen. Harald Gopp als Bester des Inline-Team Liechtenstein aus Eschen hielt lange mit den besten Professionals mit und wurde 43. Insgesamt wurden 910 Fahrer klassiert.

111 Kilometer von St. Gallen nach Märstetten und zurück. Ein stetes Auf und Ab und auf den letzten 30 Kilometern permanent bergauf. Der One-eleven St. Gallen-Thurgau ist wahrscheinlich das härteste Inline-Rennen in der Schweiz. Man kämpft, so Richard Reb, gegen Krämpfe in Oberschenkeln und Waden und gegen die Schmerzen und gleichzeitig auch gegen die Zeit.

Gewonnen wurde der One-eleven bei den Herren vom Franzosen Richard Deniaud aus Nantes vom Team World Inlinecenter. Er nahm dem Zweit- und Drittplatzierten mehr als 40 Sekunden ab. Der vormalige Dreifachsieger und Stundenweltrekordhalter Tristan Loy, Frankreich, wurde diesmal in seinem Heimrennen nur Vierter.

Starke und tapfere Liechtensteiner

Das von der Speedcom AG unterstützte Inline-Team Liechtenstein war mit sechs Athleten vertreten. Harald Gopp aus Eschen war während der ersten 50 Kilometer in der Spitzengruppe mit dabei. Danach musste er aber die Spitzenprofessionals ziehen lassen, fand jedoch in einer schnellen Verfolgergruppe Unterschlupf. Diese Verfolgergruppe zollte ihrem zu hohen Tempo auf den letzten 20 Kilometern Respekt und musste noch 15 Fahrer passieren lassen. Harald Gopp kam mit einem Rückstand von 19 Minuten als 43. ins Ziel.

Roland Baumgartner aus St. Margrethen war zusammen mit Harald Gopp in der Spitzengruppe. Nach 90 Kilometern verließen ihn die Kräfte und er fiel noch knapp hinter Harald Gopp auf den 45. Schlussrang zurück.

Wolfgang Büchel aus Ruggell fuhr trotz eines glimpflich verlaufenen Sturzes zu Beginn des Rennens eines seiner besten Rennen und erfüllte die Vorgabe, das Rennen unter vier Stunden zu beenden, klar. Er wurde in seiner Altersklasse toller 19. und in der Gesamtwertung mit einer Schlusszeit von 3:29:50 120.

Ähnlich die Geschichte von Marcel Golmejer (Weiler Vlbg): Bis zur Hälfte der Renndistanz hielt er gut mit, dann aber kämpfte er gegen die Krämpfe. Er kam als 145. ebenfalls klar unter vier Stunden ins Ziel. Walter Fussi aus Feldkirch fuhr zum ersten Mal dieses Langstreckenrennen. Bis 20 Kilometer vor dem Ziel war er vorne mit dabei, doch dann verließen ihn die letzten 20 steil bergauf führenden Kilometer die Kräfte. Mit seiner Zeit von 3:55:58 wurde er 199. Sein Kommentar nach der Premiere: „Passt schon!“

Richard Reb aus Triesenberg ging das Rennen zu Beginn zu forsch an. Dies rächte sich und er fiel aus der Spitzengruppe zurück. Auch in den Verfolgergruppen war ihm das Rennglück nicht hold – er musste rund 70 Kilometer des Rennens mit Führungsarbeit oder allein bestreiten. Auch er kämpfte zum Schluss in den selektiven Schlusssteigungen mit Krämpfen in den Waden und Oberschenkeln, hielt aber durch und wurde mit einer Zeit von 4:06:00,55 295.

Auszug aus der Rangliste:

    1. Richard Deniaud, Nates (F), vom Team „World Inlinecenter“, 3:07.44,82
    2. Nicolas Iten, Oberarth, vom Team “FILA Mentos“, 3:08.25,99
    3. Marc Christen, Leimbach TG, vom Team „FILA Mentos“, 3:08.26,40
    43. Harald Gopp, Eschen, vom Inline-Team Liechtenstein, 3:26.53,14
    45. Roland Baumgartner, St. Margrethen, vom Inline-Team Liechtenstein, 3:29.50,99
    120. Wolfgang Büchel, Ruggell, vom Inline-Team Liechtenstein, 3:44.17,34
    145. Marcel Golmejer, Weiler, vom Inline-Team Liechtenstein, 3:46.45,68
    199. Walter Fussi, Feldkirch, vom Inline-Team Liechtenstein, 3:55.58.88
    295. Richard Reb, Triesenberg, vom Inline-Team Liechtenstein, 4:06.00,55
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