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100 Jahre und pumperlg‘sund

Bürgermeister Hermann Manahl gratulierte der ältesten Raggalerin namens der Gemeinde.
Bürgermeister Hermann Manahl gratulierte der ältesten Raggalerin namens der Gemeinde. ©Hronek

(amp) Das gesegnete Alter von 100 Jahren erreichte Filomena Asam, geborene Eller, am 29. Dezember in Raggal. Gemeinsam mit ihren zehn Geschwistern wuchs Filomena in ihrem Elternhaus am Kirchplatz in Raggal auf und musste bereits im Kindesalter in der Landwirtschaft fest mit anpacken. Während der Winterzeit arbeitete sie als Köchin im LKH – Rankweil und als Haushaltshilfe in Thüringen. 1942 heiratete sie den Südtiroler Josef Amann. Der Familie waren zwei Kinder geschenkt. Bereits 1951 verstarb der Familienvater und Filomena verdiente zum Familienunterhalt mit Nähen von Lodenhosen und als „Schulwartin“ in der Volksschule ein Zubrot.

Gastgeberin
Mitte der Fünfzigerjahre kamen die ersten holländischen und deutschen Gäste nach Raggal. Filomena begann Fremdenzimmer zu vermieten und auch für die Gäste zu kochen. Sie war eine sehr beliebte und fröhliche Vermieterin und ihre Gäste hielten ihr oft jahrzehntelang die Treue. Nach der Hochzeit ihrer Tochter Erna mit Hugo Gassner aus Raggal im Jahre 1967 bot es sich an, gemeinsam den Haushalt zu teilen. Vier Jahre später heiratete ihr Sohn Hans die aus Satteins stammende Frieda Konzett. Sie wohnen in unmittelbarer Nachbarschaft von Filomena. Aus den Ehen von Filomenas Kindern gingen fünf Enkelkinder und neun Urenkel hervor. Trotz ihres hohen Alters geht die Jubilarin noch zahlreichen Beschäftigungen nach.

Rüstig
Sie hat große Freude am Häkeln und liest jeden Tag die aktuellen Vorarlberger Nachrichten. Nach wie vor macht sie kleine Spaziergänge, besucht den Gottesdienst und sieht gerne Quizsendungen. Filomena pflegt auch regelmäßig den Kontakt zu ihren drei Schwestern Stefanie, Frieda und Mathilde. Ausfahrten mit ihrer Tochter und ihrem Schwiegersohn Hugo im Großen Walsertal genießt sie. Glaube, Lebensmut und goldener Humor sind auch heute noch treue Begleiter.

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