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100 Jahre gemeinsame Singfreude

Am Sonntag feierte der Kirchenchor St. Sebastian den 100. Geburtstag mit einer Festmesse.
Am Sonntag feierte der Kirchenchor St. Sebastian den 100. Geburtstag mit einer Festmesse. ©Verein/Laurence Feider
Kirchenchor St. Sebastian Dornbirn-Oberdorf

Vereine im Fokus. Der Kirchenchor St. Sebastian in Dornbirn-Oberdorf feierte runden Geburtstag.

Dornbirn. “Von dem Wunsche beseelt, der Pflege des kirchlichen und weltlichen Chorgesanges ein größeres Augenmerk schenken zu können und den gemischten Chorgesang weiteren Kreisen der Bevölkerung zugänglich zu machen, haben sich die bisherigen Chormitglieder entschlossen, dem ganz losen Gefüge des “Kirchenchores von Oberdorf” eine bessere Gestalt zu geben”, so lautet der O-Ton der konstituierenden Sitzung des Kirchenchors St. Sebastian am 31. Mai 1910 im Gasthaus “Traube” im Steinebach. Inzwischen sind 100 Jahre vergangen, vieles hat sich verändert, das Gasthaus Traube gibt es nicht mehr, die Kirche hat sich neu positioniert, was aber geblieben ist, ist eine ungebrochene Begeisterung fürs gemeinsame Singen. “Es ist einfach ein imposantes Gefühl, wenn wir den Raum der Oberdorfer Kirche mit unseren Stimmen akustisch füllen”, so Obmann-Stellvertreter Dietmar Zell, der sich schon als Jugendlicher für Chorgesang begeisterte.

Vor dreizehn Jahren stand der Verein einmal fast vor dem Aus. Dank dem beherzten Eingreifen engagierter Chormitglieder und dem spontanen Einspringen von Helmut Fischer als Übergangs-Chorleiter rettete sich der Oberdorfer Kirchenchor ins neue Jahrtausend. Aus dem Provisorium wurde ein Fixum, Helmut Fischer leitet den Chor inzwischen schon seit 13 Jahren und ist begeistert, lauter herausragende Sänger vor immer neue stimmliche Herausforderungen zu stellen. “Wir haben einen super Chorleiter! Die Kirchenmusik ist sehr vielseitig und anspruchsvoll, wir singen sowohl altes als auch neues Liedgut. Unsere Lieder sind gefühlvoll und gehen unter die Haut”, ist Obfrau Birgit Winsauer überzeugt. Neben dem gemeinsamen Singen bei den Hochämtern in der Kirche St. Sebastian kommt auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Jeden Donnerstag nach der Probe im eigenen Chorlokal, bleiben die meisten Sänger noch zum gemütlichen Beisammensein. Einmal im Jahr übernimmt der Kirchenchor die Bewirtung beim Oberdorfer Pfarrcafé und meistens im Sommer steht ein mehrtägiger Ausflug auf dem Programm. Dieses “Wohlfühlen in der Gemeinschaft” ist es auch was Theresia Sieber schätzt, schon als Jugendliche ist sie dem Kirchenchor beigetreten und wurde heuer für 60 Jahre aktive Mitgliedschaft ausgezeichnet.

Das hundertjährige Bestehen feierte der Chor mit einer Festmesse am vergangenen Sonntag, bei dem er die “Missa brevis in F” für 2 Solo-Soprane, gemischten Chor, Orgel und Streichinstrumente von Joseph Haydn zur Aufführung brachte. Anschließend wurde im Probelokal im Oberdorfer Pfarrheim auf den runden Geburtstag angestoßen. Bei der Gelegenheit gab es auch exklusive Einblicke in die minutiös geführten, handgeschriebenen und handdekorierten Chroniken des Vereins die gleichsam 100 Jahre Zeitgeschichte Revue passieren lassen. Auch im Computer-Zeitalter führt der Chor seine Chroniken weiterhin handschriftlich, gespickt mit allerlei Gedichten und Anekdoten aus dem Choralltag.

Kontaktdaten:
Obfrau Birgit Winsauer, Tel.: 05572 24988, Email: manfred.winsauer@aon.at

Vereinsfacts:
1910 wurde der Kirchenchor St. Sebastian gegründet.
28 Männer und Frauen singen derzeit im Chor
10 Hochämter pro Jahr werden vom Chor gesanglich gestaltet

Was ist das Besondere am Oberdorfer Kirchenchor?

Theresia Sieber
Schon als vierzehnjährige bin ich dem Chor beigetreten, einfach weil ich gerne singe. So lange meine Stimme mitmacht werde ich weitersingen.

Helene Fetz
Kirchenmusik ist wunderbar, unglaublich vielseitig, berührend und mitreißend. Ich bin aus Freude am Singen im Oberdorfer Kirchenchor.

Dietmar Zell
Seit fast 20 Jahren singe ich im Kirchenchor. Mir gefallen die Art und Weise zu Singen, die Atmosphäre in der Kirche und die Geselligkeit.

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