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10-Millionen-Loch im Harder Budget: Das plant Staudinger

Martin Staudinger (l.), Harder Bürgermeister. im GEspräch mit Gerold Riedmann bei "Vorarlberg Live" am Donnerstag.
Martin Staudinger (l.), Harder Bürgermeister. im GEspräch mit Gerold Riedmann bei "Vorarlberg Live" am Donnerstag. ©Screenshot Video Martin Staudinger (l.), Harder Bürgermeister. im GEspräch mit Gerold Riedmann bei "Vorarlberg Live" am Donnerstag. ©VOL.AT - Vorarlberg Live
Martin Staudinger, Bürgermeister in Hard, hat am Donnerstagabend bei "Vorarlberg Live" über die schwerwiegenden Finanzprobleme der Gemeinde gesprochen, der er seit knapp zwei Monaten vorsteht.

Ende Jänner will Martin Staudinger in der Gemeindevertretungssitzung das Budget für die Gemeinde Hard beschließen. Würde man die Budgeteingaben, wie es sie bis zu seiner Amtsübernahme gab, übernehmen, würden im Harder Budgetentwurf zehn Millionen Euro fehlen, bringt Staudinger die prekäre finanzielle Lage auf den Punkt.

Staudinger in "Vorarlberg Live"

Es fehle bereits, ohne dass man große Projekte umsetze, viel Geld, so Staudinger. In den letzten Jahren habe man laufend Kredite aufnehmen und Grundstücke verkaufen müssen, um überhaupt über die Runden zu kommen.

"Endlich wirtschaftlich denken"

Das Problem im Harder Budget sei, dass die laufenden Ausgaben über die letzten Jahre wesentlich stärker gestiegen seien als die laufenden Einnahmen. Es gehe nicht um ein Projekt, dass man jetzt verschieben müsse. Es gehe darum, in jedem Bereich strukturelle Maßnahmen zu setzen. In Zukunft soll in jedem Jahr finanziell wieder ein bisschen etwas übrig bleiben, um dann neue Investitionen angehen zu können.

Staudinger will endlich wirtschaftliches Denken in die Gemeinde bringen. Was kostet etwas, und was bringt etwas - ohne klare Bedeckungsvorschläge würde es nicht gehen. "Zuerst ein Budget aufstellen, das stabil ist, dann kann man wieder über alles reden", will der Bürgermeister konsequent bleiben.

Thema Hohentwiel

Für Staudinger gehört die viel diskutierte "Hohentwiel" zum Harder Ortsbild. Im Gespräch mit VN Chefredakteur Gerold Riedmann gab der Ortschef einen Ausblick darauf, wie es mit dem Dampfschiff unter ihm als Bürgermeister weitergehen könnte.

Kurz bei "Vorarlberg Live"

Am Donnerstagabend war zudem Kanzler Kurz bei "Vorarlberg Live" zu Gast, der sich zur Kritik an seiner Kommunikation der letzten Corona-Maßnahmen durch Vizekanzler Kogler äußerte.

(VOL.AT)

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