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10 Jahre Wärme-Eigenregie in Sulzberg

v.l: DI Andreas Amann, Abt.Forstwesen; Manfred Giselbrecht, Christian Giselbrecht, Hubert Hertnagel, Obmann Konrad Blank, Gerhard Knill, Geschäftsführer Leonhard Baldauf; Bgm. Helmut Blank, Christoph Kirmair,  DI Alfred Hammerschmid,
v.l: DI Andreas Amann, Abt.Forstwesen; Manfred Giselbrecht, Christian Giselbrecht, Hubert Hertnagel, Obmann Konrad Blank, Gerhard Knill, Geschäftsführer Leonhard Baldauf; Bgm. Helmut Blank, Christoph Kirmair, DI Alfred Hammerschmid, ©est
Ihr 10-Jahres-Jubiläum in festlichem Rahmen feierte die Biomasse Fernwärme Sulzberg im Zuge ihrer Generalversammlung. Stolze Funktionäre, zufriedene Wärmekunden, wertschöpfende Holzlieferanten – zusammen sind sie eine Vorzeigegenossenschaft mit 77 Mitgliedern.
Chronologie Biomassegenossenschaft Sulzberg

Obmann Konrad Blank und Geschäftsführer Leonhard Baldauf lieferten die beeindruckenden Zahlen: 31 Millionen Kilowattstunden Wärmeenergie hat die bäuerliche Genossenschaft in 10 Jahren aus 41.000 Schüttraummeter Hackgut produziert. Material, das zu fast 100 Prozent aus heimischen Wäldern stammt. Fast 800.000 Euro gingen an die Hackschnitzellieferanten. 98 Objekte und 153 Haushalte werden aktuell versorgt. 2010 wurde eine große Hackgut-Lagerhalle gebaut. Zuletzt hat die Genossenschaft schöne Gewinne erzielt, die weitere Investitionen ermöglichen.

„Besonders stolz sind wir auf die Unabhängigkeit von Ölmarkt  und darauf, dass die Wertschöpfung in der Region bleibt“, berichtete Obmann Blank in sichtlicher Jubiläumsstimmung. Dabei standen bei der Genossenschaftsgründung vor 10 Jahren sehr große Fragezeichen im Raum, denn niemand konnte damals die Entwicklung des Ölpreises vorhersehen.

Schließlich überwog aber der Pioniergeist und nach mehreren Anläufen – anfänglich waren auch auswärtige Partner im Spiel – entschloss man sich in Sulzberg für eine gute Eigenregie-Lösung. Am Ortsrand entstand ein unscheinbares Heizwerk-Gebäude. Die Wärmeenergie wird heute über ein fast 5 Kilometer langes Leitungsnetz verteilt. Erschlossen wurden zuletzt auch Siedlungsbereiche mit recht kleinen Abnahmemengen. Maßnahmen, die nur mit genossenschaftlichem anstatt gewinnorientiertem Denken möglich waren.

Glückwünsche zum Jubiläum überbrachte DI Alfred Hammerschmid von der Firma BIOS, der das Projekt fachlich begleitet hat. Sulzberg sei zwar nur eines von 1000 Heizwerken in Österreich, – aber eben ein ganz Besonderes mit großer bäuerlicher Beteiligung. Er berichtete in seinem Gastreferat über jüngste Forschungsergebnisse zur Optimierung von Heizwerken und wagte einen sehr optimistischen Ausblick in die Zukunft.

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