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10 Jahre „Bethlehembrothers“

Jeden Rosenmontag Im Einsatz für die Ärmsten der Armen
Jeden Rosenmontag Im Einsatz für die Ärmsten der Armen ©Gerty Lang
  Dornbirn. Seit 10 Jahren sind sie mit einem goldenen Stern, einer kleinen Schatulle und in Königskostümen unterwegs: Gerhard Heinzle, Klaus Huber, Jochen Schluge und Daniel Staggl. Aber ausschließlich am Rosenmontag.
Bethlehembrothers

Einst belächelt und nicht ernst genommen, sind sie heute eine fixe Institution in der Faschingsszene. Sie setzen sich für die Ärmsten der Armen ein. „Insgesamt haben wir bestimmt schon an die 20.000 Euro gesammelt“, freut sich Initiator Gerhard Heinzle, Gastwirt vom Vorarlberger Hof, über den Erfolg. Und auch am heurigen Rosenmontag ist wieder ein Stern für Malawi aufgegangen. „Diesmal können wir 1.975 Euro überweisen.“ Trinkgelder, die sie bei eigenem Konsum großzügig geben, landen nicht bei der Bedienung oder dem Taxichauffeur, sondern im Kässele. Auch wenn sie ein Getränk gesponsert bekommen, geht der Betrag in die Spenden Box. „Der Suppensonntag Anfang Februar, zu dem jeder mit den Zutaten beigetragen hat, war ebenfalls ein toller Erfolg“, so der Gastronom. Mit einem Jahres-Pro-Kopf-Einkommen von 200 US-Dollar ist Malawi eines der ärmsten Länder der Welt. Besonders im Norden des afrikanischen Landes steht der Bevölkerung kaum medizinische Ausrüstung zur Verfügung. „Deshalb wollen wir mit unserer Spende einen kleinen Beitrag zum Aufbau von Buschambulanzen ermöglichen.“ 

 

 

 

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